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Thomas Elsen

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Archiv  

 18. Januar 2012

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien 

12. bis 18. Februar 2012
www.coa-aktionswoche.de
Schirmherrin: Katrin Sass

„Ich glaubte, ich wäre schuld an der Sucht meiner Eltern.“

Kinder aus Suchtfamilien tragen eine Bürde aus Schuld und Scham. Doch es gibt Hoffnung für sie.

 
„Sie haben sich gestritten, Sachen sind durch die Gegend geflogen, es war laut. Das ging meist bis spät in die Nacht hinein, so dass ich kaum schlafen konnte.“ Marina spricht ruhig, fast ausdruckslos, wenn sie über ihre Kindheit berichtet. Ihre Eltern sind alkoholkrank – beide. Die Sechzehnjährige versucht jegliche Emotion hinter einer Maske von Coolness zu verstecken. Doch als sie weiterspricht, hört man die Trauer in ihrer Stimme. „Manchmal haben sie mich für irgendwas angegriffen, für was ich gar nicht verantwortlich war. Mit der Zeit habe ich mich in mir selber verkrochen und war immer sehr ruhig. Und immer hatte ich das Gefühl, dass ich daran schuld bin, dass meine Eltern trinken.“

Unsicherheit und frühe Übernahme von Verantwortung
Berichte wie der von Marina sind typisch für Kinder suchtkranker Eltern. Sie wachsen in einer spannungsgeladenen Atmosphäre auf und leben in ständiger Unsicherheit, was ihre betrunkenen Eltern im nächsten Moment tun werden. Auf 2,6 Millionen wird die Zahl der Kinder aus Suchtfamilien von Experten geschätzt. Ca. jedes sechste Kind in Deutschland würde somit im Schatten der Sucht aufwachsen, die meisten davon mit Alkoholikern. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und springen in die Bresche, wenn die Erwachsenen – suchtbedingt - ausfallen. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Und oftmals kümmern sie sich so sehr um die Bedürfnisse ihrer Eltern, dass sie darüber verlernen, Kind zu sein. Auch Marina entwickelte feine Antennen, und lernte, aus Stimmungen, Gesten, Nuancen abzulesen, was ihre Eltern brauchten. Vor allem spürte Marina aber eines: Wann ihre Eltern Nachschub brauchten. „Wenn man alkoholkranke Eltern hat, achtet man immer darauf, dass sie genügend Alkohol haben, damit der Pegel stabil ist, damit die sich nicht auf einmal anders benehmen.“ Wenn es hart auf hart kam, ging Marina auch schon mal nachts zur Tankstelle, um Hochprozentiges für die Eltern zu besorgen.

Scham und Lügengeschichten prägen das Verhalten
Kinder von Suchtkranken schämen sich für ihre Eltern, und versuchen zugleich alles, um sie zu schützen. Niemand außerhalb der Familie soll erfahren, dass Vater oder Mutter ein Suchtproblem haben. So dürfen die Kinder oft keine Freunde mit nach Hause bringen und erzählen notfalls Lügengeschichten, um den Schein der Normalität zu wahren. Innerlich quält sie das Gefühl, anders zu sein als andere Kinder, nicht normal und nicht liebenswert zu sein.
Eine solche Kindheit hinterlässt Spuren in den Seelen der Kinder. Ca. ein Drittel von ihnen entwickelt in der Jugend oder im Erwachsenenalter eine eigene stoffliche Sucht. Ein weiteres Drittel zeigt psychische oder soziale Störungen. Viele Kinder, die mit süchtigen Eltern aufwuchsen, suchen sich wieder einen Süchtigen als Lebenspartner und leben damit das Programm weiter, das sie bereits als Kinder verinnerlicht haben.

Abhilfe ist möglich
Doch es gibt Hoffnung für Kinder aus Suchtfamilien. So haben sie gute Chancen, sich trotz widriger Kindheitsumstände relativ gesund zu entwickeln, wenn es in ihrer Umgebung erwachsene Vertrauenspersonen gibt, die sich ihnen zuwenden, ihnen zuhören und ihnen das Gefühl vermitteln, angenommen und wertvoll zu sein. Solche sicheren Bezugspersonen können Großeltern oder andere Verwandte sein, aber auch Lehrer, Erzieherinnen, Eltern von Spielfreunden oder Mitarbeiter von Jugendfreizeitheimen.
Wenn Kinder oder Jugendliche gegenüber einer erwachsenen Vertrauensperson ansprechen, dass es zu Hause ein Suchtproblem gibt, ist es wichtig, dass ihnen geglaubt wird und dass sie Informationen über Sucht erhalten. Sie müssen erfahren, dass Sucht eine Krankheit ist, an der sie keine Schuld haben. Sie brauchen den Zuspruch, dass ihrer Eltern keine schlechten Menschen sind. Sie müssen verstehen, dass sie als Kinder den Eltern nicht helfen können und dass es nicht ihre Aufgabe ist, die Sucht zu heilen. Schließlich müssen sie ermutigt werden, dass sie trotz der Suchtkrankheit im Elternhaus das Recht haben, Kind zu sein, zu spielen, die Welt zu entdecken, Freundschaften zu entwickeln und die eigenen Fähigkeiten zu erproben. Diese Informationen entlasten Kinder, helfen Ihnen, Schuld- und Schamgefühle zu überwinden und stärken ihr Selbstwertgefühl. Wenn ihnen erklärt wird, was Sucht ist, hilft dies, Angst abzubauen, weil sie das Verhalten der Eltern dann einordnen können.
Hilfreich sind hierbei besondere Gruppenangebote, bei denen Kinder suchtkranker Eltern über ihre Sorgen sprechen können und lernen wieder Kind zu sein.

Kinderschutz verbessert

Lange Zeit erhielten Kinder aus Suchtfamilien in Deutschland wenig Aufmerksamkeit und fielen allzu oft durch die Maschen bestehender Hilfesysteme hindurch. Dies beginnt sich langsam zu ändern. Im Rahmen der Diskussion über die Verbesserung des Kinderschutzes wuchs in den letzen Jahren auch das Bewusstsein, dass in vielen Fällen von Kindesmisshandlung oder Kindesvernachlässigung Suchtprobleme der Eltern die Ursache waren. Für die von familiären Suchtproblemen betroffenen Kinder ist es wichtig, dass Pädagoginnen und Pädagogen in Kindergärten und Schulen über die Auswirkungen von Sucht Bescheid wissen und in der Lage sind, für die Kinder emotional da zu sein. Dadurch können sie eine immens wichtige Unterstützung sein, und dazu beitragen, dass aus den Kindern von heute nicht die Süchtigen von morgen werden.

 
Wir laden Sie im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche von NACOA „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ zu einer Informationsveranstaltung in das ...
 
Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach / Haus der Familie
in den Räumen der
Katholischen Erwachsenenbildungsstätte                 
von 15.00 bis 17.00 Uhr
Bahnstraße 26
55543 Bad Kreuznach
 
... ein. Neben Informationen über Kinder aus sucht- und/oder psychisch erkrankten Familien, stellen wir unsere Präventionsgruppe „Quasselsuse“ und die Multiplikatorenschulung „Kind s/Sucht Familie“ der Landeszentrale für Gesundheitsförderung e.V. (LZG) vor. Darüber hinaus wird ein trockener Alkoholiker und langjähriger Gruppenleiter der Selbsthilfegemeinschaft des Kreuzbundes über seine Rolle als Vater und Familienmitglied berichten.
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 
Heinz-Jürgen Menche (Suchtprävention)  
Telefon: 0671 - 83 82 8-24 
und
Frank Ohliger-Palm (Suchtberatung)
Telefon: 0671 - 83 82 8-23
 
 
Informationen zum Thema gibt es im Internet unter:
www.coa-aktionswoche.de        www.traudich.nacoa.de
www.nacoa.de                           www.kidkit.de

Text und Bild: NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e. V. 
 
     
 

 


13. Januar 2012

Familienpatinnen: Ansprechpartnerinnen, die der Familie nahestehen

 
Foto der Koordinatorin mit fünf Familienpatinnen
Bei der Caritas in Bad Kreuznach hat das Ehrenamtsprojekt „Familienpatenschaften“ Fahrt aufgenommen: Sieben ehrenamtliche Familienpatinnen stehen dort zur Verfügung. Nach der von Ehrenamtskoordinatorin Cäcilia Adrian eigens konzipierten Schulung laufen nun die ersten Einsätze in Familien, die mit der katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Kontakt stehen.

Die Schulung mit Referenten von der Lebensberatung des Bistums, des Kreisjugendamtes und der Katholischen Familienbildungsstätte Bad Kreuznach habe die Familienpatinnen auf die sehr unterschiedlichen Begegnungen vorbereitet, betont Cäcilia Adrian. „Eine Patin begleitet eine Alleinerziehende, deren fast dreijähriger Sohn besondere Förderung braucht.
Eine andere Familie freut sich gerade über ihr fünftes Kind – dennoch nehmen die Eltern das zusätzliche Entlastungsangebot gerne an.“ Die Mutter hole sich beispielsweise öfter Tipps für den Haushalt.

Erfreut zeigt Adrian sich darüber, dass auch eine Familie muslimischen Glaubens sich eine „Patin“ wünschte. „Hier profitieren die Kinder sichtlich davon, dass die deutschsprachige Ehrenamtliche ihnen regelmäßig Zeit schenkt“, ist Schwangerenberaterin Cäcilia Adrian sicher.

Mit größeren Geschwisterkindern spielen, einer (werdenden) Mutter praktische Tipps für den Alltag geben – die Paten sind an vielen Stellen gefragt. Auch Spaziergänge mit dem Baby oder die Begleitung zu einer Behörde können zu den Patenschafts- Aufgaben gehören.
Eines zeige die bisherige Erfahrung dabei deutlich, resümiert Cäcilia Adrian: „Die Familienpatinnen werden zu Ansprechpartnerinnen, die der jeweiligen Familie nahestehen.“ Besonders lobt die Caritas-Mitarbeiterin, dass die Frauen im Alter von 33 bis 68 Jahren sich sehr sensibel in die alltäglichen Bedürfnisse der begleiteten Familien einfühlen: „Sie erkennen gut, welche Hilfe `passt´ und gebraucht wird.“

Das Bad Kreuznacher Familienpatenschaftsmodell ist Teil des Projekts „Frühe Hilfen in der Caritas im Bistum Trier“.
Details nennt Cäcilia Adrian unter Telefon 0671/83828-0 oder per Mail: Cecilia.Adrian@caritas-kh.de .

 

 


 

 

Januar 2012

Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach (MGH) geht in die nächste Runde

 

Aus Berlin kam jetzt die Zusage über die Anschlussförderung des Bundes

 
Vor rund vier Jahren ging das Mehrgenerationenhaus (MGH) im Bad Kreuznacher Zentrum St. Hildegard an den Start. Seither war das Haus eines von deutschlandweit rund 500 MGHs, die im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhäuser“ gefördert wurden.
Als in diesem Jahr die Bewerbung für die Anschlussförderung im Rahmen des „Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II“ anstand, zögerte der Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. als MGH-Träger nicht, sich darum ebenfalls zu bemühen.
Jetzt kam die gute Nachricht aus Berlin: Die Bundesförderung wird – unter leicht veränderten inhaltlichen Vorzeichen – fortgeführt. Auch im Jahr 2012 wird das Mehrgenerationenhaus also im vertrauten Rahmen zum Miteinander von Jung und Alt einladen.
Ermöglicht wird dies auch durch die neuerliche Anerkennung als „Haus der Familie“ und die damit verbundene dreijährige Förderung durch das Land Rhein-Land-Pfalz. Zudem wird sich der Landkreis Bad Kreuznach an der künftigen Finanzierung des Mehrgenerationenhauses in der Kreisstadt beteiligen.
Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen versteht die Förderzusagen auch als Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der vorangegangenen Jahre. In der Tat habe sich auch im Landkreis Bad Kreuznach das Mehrgenerationenhaus als eine Institution etabliert, auf die kaum jemand mehr verzichten wolle, resümiert Lenzen.
Eine Selbstverständlichkeit sei die finanzielle Unterstützung aus Berlin zudem nicht gewesen, wie er betont: „Immerhin gab es im Bundesgebiet 600 Bewerbungen. Und die Gesamtzahl der Häuser hat sich letztlich um etwa zehn Prozent verringert.“
Die Zukunft „seines“ MGHs sieht der Caritas-Chef indes positiv – auch weil die Tagestreffs der Generationen sich nach der Vorgabe des neuen Aktionsprogramms nun beispielsweise stärker dem Thema „Pflege“ widmen werden. „Ebenfalls in der Bahnstraße unterhält unser Caritasverband ja die Sozialstation“, erläutert Gerhard Lenzen. „Schon deshalb sind wir hierfür bestens aufgestellt.“
Details zu den Angeboten im Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach gibt’s unter Telefon 0671/838280, per E-Mail an info@caritas-kh.de oder unter www.caritas-kh.de .

 


Dezember 2011: 

 

„Einem Nachbarn die Hand reichen“: Spendenaufruf der Caritas im Kreis

Auch, wer die persönliche Bittschrift nicht bekommt, kann Menschen in Not helfen

 
Derzeit wirbt die Caritas im Landkreis Bad Kreuznach verstärkt um Hilfe für Menschen in Not. Zahlreiche Adressaten erhalten einen Bittbrief von Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen. Das persönliche Schreiben hält dazu an, notleidenden Familien zur Seite zu stehen.
„Täglich erleben wir die gravierenden Auswirkungen zunehmender Armut. Materielle Not raubt Perspektiven“, unterstreicht Lenzen. Er bittet darum, sich gerade jetzt solidarisch zu zeigen: „Die Wochen und Tage rund um Weihnachten geben Gelegenheit zur Besinnung – und sind zugleich ein Anlass, an andere zu denken.“
Wie sehr es dabei um jeden einzelnen Menschen geht, beschreibt der Spendenbrief ebenfalls eindringlich: Schilderungen unterschiedlichster Schicksale machen deutlich, wie viele Gesichter Not hat. „Überdies zieht eine Notlage oft die andere nach sich“, betont Gerhard Lenzen. „Und Elternarmut bedeutet immer auch Kinderarmut. Zwangsläufig!“
Die aktuelle Spendenaktion der Caritas im Landkreis gilt allen Menschen, die hier in Armut leben müssen. „Die vielen Hilfebedürftigen sind den Spendern nicht persönlich bekannt. Und doch leben sie in unserer Nachbarschaft – vielleicht sogar gleich nebenan“, zeigt Gerhard Lenzen sich überzeugt. „Eltern etwa, die alle Kraft aufwenden, um ihrer Familie ein leidliches Auskommen zu sichern, brauchen unsere Unterstützung.“
Der Caritas-Chef appelliert an die Empfänger seines Spendenaufrufs, einem Menschen in Not die Hand zu reichen: „Gemeinsam mit Ihnen möchten wir gezielt helfen, wo soziale Sicherung allein nicht ausreicht.“ Bei der Caritas hofft man auf entsprechend breite Hilfsbereitschaft.
Helfen kann übrigens jeder – selbst, wenn er keine Bittschrift bekommt. Unter dem Stichwort „Nachbarn in Not“ sind Spenden unmittelbar an die Caritas in Bad Kreuznach möglich:
 
Spendenkonto 48827
Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ 560 501 80
 
Die Solidaritätsaktion ist vom Caritas-Netzwerk im ganzen Bistum getragen: Auf der Seite des Diözesan-Caritasverbandes Trier genügen ein paar „Klicks“ für eine zielgerichtete Spende zugunsten armer Mitbürger aus dem Kreis Bad Kreuznach. Der elektronische Weihnachtsbaum auf www.caritas-trier.de trägt eine Kugel für „Familienhilfe“
 
Details zum aktuellen Spendenaufruf bespricht Gerhard Lenzen gerne persönlich unter Telefon 0671/8382818 (Caritas Bad Kreuznach).

 


 

21.11.2011

Caritas und Kirchengemeinden: Im Advent auch an andere denken

Wunschbaum in der Kirche Heilig Kreuz und im Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach

 
„Der Advent ist eine Zeit der Besinnung – und damit auch eine Zeit, um an diejenigen zu denken, denen es schlechter geht“, ruft Caritas-Mitarbeiter Andreas Esch in Erinnerung. „Arbeitslosigkeit, Armut und Einsamkeit machen diese Tage für viele zu einer schweren Zeit.“ Wer – aus welchem Grund auch immer – an den „Rand der Gesellschaft“ gerate, spüre seine Misere zu den Feiertagen besonders deutlich, betont Andreas Esch.
 
 

Etwa für verarmte Familien, einsam gewordene Senioren oder kranke Menschen schmückt die Bad Kreuznacher Caritas gemeinsam mit der örtlichen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz, dem Kindergarten St. Josef und der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde Bad Kreuznach wieder einen „Wunschbaum“.
Dieser wird in der Pfarrkirche an der Wilhelmstraße aufgestellt; im Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach im Zentrum St. Hildegard (Bahnstraße 26) gibt es einen „Ableger“. Der Baumschmuck trägt weihnachtliche Wünsche, welche die Caritas-Beratungsdienste, Erzieherinnen und die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort erfahren haben.
 
 

„Ab dem ersten Adventswochenende sind die Menschen aus Bad Kreuznach und Umgebung gebeten, einen persönlichen Wunsch zu erfüllen“, beschreibt Andreas Esch den Spendenaufruf. Edgar Braun, Diakon in Heilig Kreuz, betont, dass der Wunschbaum ein ökumenisches Anliegen ist: „Einzig die Not und die Hilfsbedürftigkeit der Beschenkten stehen im Vordergrund.“
 
 

Wer einen Wunsch erfüllen möchte, hat bis zum Dritten Advent Zeit, das Geschenk zu besorgen und im Pfarrbüro Heilig Kreuz oder in der Caritas-Geschäftstelle (Bahnstraße 26) zu hinterlegen. Indem die Präsente bis spätestens Montag, 12. Dezember, hinterlegt werden, können der Caritasverband und seine Kooperationspartner dafür sorgen, dass das Gewünschte rechtzeitig zum Fest unter dem richtigen Weihnachtsbaum liegt.
„Die ganz persönlichen Wünsche sind im Grunde leicht zu erfüllen“, ermuntert Edgar Braun. „Nicht nur, wer selbst Nachwuchs hat, weiß allerdings, dass ganz normale Kinderwünsche durchaus ihren Preis haben können.“ Der Diakon regt deshalb an, sich zur Erfüllung eines größeren Wunsches zusammenzutun.
 

Andreas Esch verspricht, dass auch der Schenkende Freude erfährt: „Spenderinnen und Spender haben nicht nur die schöne Gewissheit, jemandem einen Heiligabend bereitet zu haben, wie sie ihn sich selber wünschen. Wer gezielt einen der persönlichen Wünsche erfüllt, kann sicher sein, dass sein Geschenk genau das ist, was der Beschenkte sich von ganzem Herzen wünscht.“
 
 

Wer den Weg zur Kirche nicht „findet“, kann die Wunschaktion übrigens auch durch eine Geldspende unterstützen. „Solche Zuwendungen helfen uns sehr, damit wir am Ende niemanden enttäuschen müssen“, erklärt Andreas Esch abschließend.
Spenden mit dem Stichwort „Wunschbaum“ sind möglich an die Caritas in Bad Kreuznach:
 
Spendenkonto 48827
Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ 560 501 80
 
Details zur Wunschbaum-Aktion nennen Andreas Esch, Telefon 0671/83828-0 (Caritas Bad Kreuznach), und Diakon Edgar Braun, Telefon 0671/28001 (Pfarrbüro Heilig Kreuz).

 


 

11.10.2011:

Die Ferien-Füchse in Aktion: Mit Tönen und Tänzen in den Herbst

Die erste Herbstferienwoche verlief bei der Ferien-Freizeit der Caritas-Familienbildungsstätte akustisch höchst lebendig: 14 Schulkinder, die von 7.30 bis 17.00 Uhr in der Kleistschule durch ein Erzieherteam betreut wurden, erlebten vier bunte musikalische Tage. Auf dem Programm stand ein Trommelworkshop mit afrikanischer Percussion, der Kinderschutzbund bot ein Bauchtanzworkshop an, gebastelt wurden lustige herbstliche Mecky-Fensterbilder und eine ehrenamtliche Helferin las der gespannt lauschenden Gruppe eine kindgerechte Prosafassung der „Zauberflöte“ vor. Groß und Klein beeindruckt hat aber vor allem der Besuch beim heimatlichen Radiosender Antenne Bad Kreuznach, wo die Gruppe dem Moderator nicht nur zuhören sondern auch sprichwörtlich über die Schulter schauen durfte. Am letzten Tag konnten sich die kids im Spielmobil des ebenfalls an der Planung und Durchführung beteiligten Kinderschutzbundes amüsieren.
„Den Kindern hat es ausgesprochen gut geschmeckt“, freute sich Gruppenleiterin Monika Wojtaszek, denn sie und die angehende Erzieherin Christina Ströhlein sowie FSJlerin Michelle Frenz – beide Kleistschule – hatten täglich mit den Kindern einen warmen Mittagsimbiss gezaubert. So stärkten sich die Ferien-Füchse mit Pfannkuchen, Nudeln und Tomatensoße oder einer frisch gekochten Gemüsesuppe.
„Das Fest am Freitag Nachmittag mit einer Trommeleinlage zu Shakiras Waka Waka und der tollen Tanzperformance war ein gebührender Abschluss einer stimmungsvollen und erlebnisreichen Woche zum Beispiel für Kinder, deren Eltern berufstätig sind“ betont Ulrike Nickel-Benz, pädagogische Leiterin der Familienbildungsstätte.
Das Konzept für die Ferien-Füchse wurde im Bad Kreuznacher Familienbündnis entwickelt. Die einwöchige themenorientierte Freizeit wird immer in den Herbst- und in den Osterferien durchgeführt.
 

04.10.2011:

Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach (MGH): Alles über „Fairtrade

Das Café Kleeblatt stellt auf fair gehandelte Produkte um – nicht nur zur Fairen Woche

 
Das Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach (MGH) setzt zunehmend auf „Fair Trade“: Das Café Kleeblatt, eine Art Bistro im MGH, soll soweit wie möglich „fair“ werden.
Der Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. als Träger des Mehrgenerationenhauses bietet in dessen Offenem Treff schon seit längerem beispielsweise Kaffee, Tee oder Snacks vornehmlich aus fairem Handel an.
Zupass kam da jüngst die bundesweite „Faire Woche“ – für das Mehrgenerationenhaus eine Gelegenheit, das Thema in den Fokus zu rücken. Mit mehreren Kooperationspartnern gestaltete man drei Themennachmittage unter dem Motto „Fair ist mehr!“ Im MGH im Bad Kreuznacher Zentrum St. Hildegard beleuchteten sachkundige Referenten – richtige „Insider“ – an drei aufeinanderfolgenden Tagen das Thema aus ihrer Perspektive:
 
Los ging’s dienstags mit einem Vortrag von Elod Chibowo Kafaukoma. Er ist Landwirtschaftsanalyst und Sekretär der Zuckerkooperative Kasinthula in Malawi, die seit gut zwölf Jahren 282 Kleinbauern mit insgesamt 754 Hektar Land vertritt. Der Referent aus Südostafrika erläuterte aus erster Hand die Vorteile gerechter Handelsbedingungen.
Fairtrade als Handelspartner nimmt eine festgelegte Menge an Rohrzucker ab. Für Mehrlieferung gibt es Prämien, die vor Ort in Projekte wie Brunnenbohrung, Strom- und Wasserversorgung oder in die Erweiterung des Krankenhauses fließen, aber auch Computer für drei Schulen oder Stipendien ermöglichen.
Besuch aus Malawi zur Fairen Woche im Café Kleeblatt      
Besuch aus Malawie zur Fairen Woche im Café Kleeblatt
Foto: Andreas Paul (Schulseelsorger in Saarlouis) und Elod Chibowo Kafaukoma, Zuckerrohrbauer aus Malawi. Herr Paul hatte den Kontakt nach Malawi hergestellt.
 
Am Mittwoch informierte im Mehrgenerationenhaus der örtliche Weltladen. Die gezeigten Dokumentarfilme beschrieben nicht nur den Produktionsweg beispielhaft ausgewählter Güter. Sie betonten auch, nach welchen Prinzipien fairer Handel etwa mit Tee, Kakao oder Rosen funktioniert: Er ist demokratisch, emanzipiert und sozial. Und zugunsten von Schulpflicht und Bildung lehnt er Kinderarbeit ausdrücklich ab. Für Fragen und Gespräche standen Ilse Rapp und Carsten Levsen vom Weltladen Bad Kreuznach zur Verfügung.
 
Der Donnerstag gehörte Manfred Thesing. Der Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Trier sprach über den Zusammenhang zwischen fairem Handel und sozialem Handeln. „Fair einkaufen oder spenden?“, lautet seine Leitfrage. Es sei „beschämend, dass jemand von seiner Hände Arbeit nicht leben kann“, so Thesing. „Allen Menschen soll ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden!“, lautet sein Plädoyer. Der Kauf fair gehandelter Dinge leiste dazu einen maßgeblichen Beitrag.
 
Details gibt’s bei Irmgard Staab und Andreas Esch (Caritas-Geschäftsstelle Bad Kreuznach) unter Tel. 0671 838280.

 


 

07.09.2011:

Sehr gutes Ergebnis für die Caritas-Sozialstation Bad Kreuznach

Pflegedienst schnitt bei MDK-Prüfung mit Gesamtnote 1,1 ab; Transparenzbericht im Internet

 
Sehr gut abgeschnitten hat die Caritas-Sozialstation Bad Kreuznach bei der aktuellen Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Der ambulante Pflegedienst bekam die Gesamtnote 1,1 und ist damit deutlich besser als der Landesdurchschnitt von 2,2.
Mitarbeiter/-innen der Caritas-Sozialstation
 

Die Benotung ergibt sich aus drei geprüften Qualitätsbereichen: „Pflegerische Leistungen“, also Tätigkeiten der Grundpflege wie beispielsweise die Körperpflege, aber auch die Flüssigkeitsversorgung; „Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen“, etwa die Behandlung chronischer Wunden oder die Medikamentengabe; außerdem „Dienstleistung und Organisation“, wozu Pflege- und Tourenpläne oder die Dokumentation zählen.
 

In seinem sogenannten „Transparenzbericht“ verzeichnet der MDK einen vierten Qualitätsbereich, der – obwohl er nicht in die Gesamtbeurteilung einfließt – für sich spricht. Bei der stichprobenartigen Befragung im Rahmen der MDK-Prüfung erteilten die Kunden „ihrer“ Caritas-Sozialstation eine glatte Eins.
 

Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen zeigt sich hocherfreut über das hervorragende Ergebnis: „Die MDK-Prüfung hat nun eindrucksvoll bestätigt, was unsere Kunden uns schon Anfang des Jahres attestierten“, so Lenzen. Bei einer vom sozialstationseigenen Qualitätsmanagement konzipierten Zufriedenheitsbefragung unter allen Patienten lagen gut 91,5 % der Antworten eindeutig im positiven Bereich.
 
 
Pflegedienstleitung Marianne Karda wertet das objektive Prüfungsergebnis als Bestätigung selbstgesetzter Standards: „Unser Anspruch ist es, Pflege mit Qualität zu verrichten und dabei die Angehörigen so zu unterstützen, dass sie sich gestärkt der Situation häuslicher Pflege stellen können“, beschreibt sie. „So wichtig der Transparenzbericht des Medizinischen Dienstes für uns ist – die `wahren Helden´ in der Pflege sind natürlich die Angehörigen.“ Auch deshalb lege die Caritas-Sozialstation höchsten Wert auf qualifizierte Beratung und transparente Information.

Einen weiteren Aspekt, den Marianne Karda hervorhebt, bilden Schulungen und Pflegekurse. „Es ist uns wichtig, pflegende Angehörige dahingehend praktisch anzuleiten, dass sie die eigene Belastung bei der Versorgung eines Familienmitglieds so weit wie möglich reduzieren“, betont die Sozialstationsleiterin.
 
Für die Sozialstation, die einen Angebotsschwerpunkt auf zusätzliche Betreuungsleistungen setzt, bedeutet diese Zielsetzung kontinuierliche Weiterentwicklung ihres Spektrums. Aktuell ist man dabei, in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach und dem Malteser Hilfsdienst ein Landesprojekt der Malteser auch vor Ort zu etablieren: das „Café Malta“. Für die neue Tagesbetreuung für demenzkranke Menschen, die im familiären Umfeld leben, werden Ehrenamtliche eigens geschult.

 
Mehr Infos zur Arbeit der Caritas-Sozialstation gibt’s bei Gerhard Lenzen (Telefon 0671 83828 18) oder Marianne Karda (0671 83828 28) sowie im Internet www.caritas-kh.de .

Auch der Transparenzbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ist online einsehbar: www.pflegelotse.de .

 


 

22.08.2011:

Fair ist mehr!“ – Bad Kreuznach bekommt Besuch aus Malawi

Caritas Bad Kreuznach und die Schulseelsorge Saarlouis laden zur Fairen Woche ein

 
Im Rahmen der bundesweiten „Fairen Wochen“ laden die Caritas-Geschäftsstelle Bad Kreuznach und die Schulseelsorge Saarlouis zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung am Dienstag, 20. September, um 15 Uhr ins „Café Kleeblatt“ des Mehrgenerationenhauses Bad Kreuznach ein.
Ein Vortrag in den Räumen im Bad Kreuznacher Zentrum St. Hildegard (Bahnstraße 26) stellt dann Produkte aus Fairem Handel in den Mittelpunkt. Das Besondere: Ein Mitarbeiter einer Zuckerkooperative aus Malawi ist zu Gast und erzählt von den Veränderungen durch den Fairen Handel in seinem Dorf und in seiner Familie.
 
Unter dem Motto „Fair ist mehr!“ haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der Zeit vom 16. bis 30. September 2011 Gelegenheit, die Welt des Fairen Handels zu entdecken. Die bundesweit größte Aktionswoche zum Fairen Handel feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Bundesweit rufen Weltläden, Aktions- und Jugendgruppen, Supermärkte und Einrichtungen der Verbraucherberatung auf, die Vielfalt fair gehandelter Produkte kennenzulernen.
Mit besonderer Spannung darf der Besuch von Elod Kafaukoma, Landwirtschaftsanalyst und Sekretär der Zuckerkooperative Kasinthula in Malawi (Südostafrika), erwartet werden. Aus erster Hand wird er von den Vorteilen des Fairen Handels für die Produzenten berichten.
 
Die Anbaugebiete der Kasinthula-Mitglieder liegen in der tiefliegenden Chikwawa-Region im Süden des Landes. Diese verzeichnet die niedrigsten Niederschlagsmengen im gesamten Land. Die Zuckerrohr-Kooperative existiert seit 1996 und zählt inzwischen rund 300 Mitglieder. Seit 2002 ist Kasinthula Fairtrade-zertifiziert. Durch Fairtrade-Prämiengelder wurde in Herr Kafaukomas Heimatort Chinangwa eine Grundschule gebaut. Außerdem werden Stipendien für weiterführende Schulen vergeben. Der Zugang zu Bildung ist dem Vater von drei Kindern ein wichtiges Anliegen.
 
Informationen zu der Bad Kreuznacher Veranstaltung – die übrigens in Kooperation mit dem örtlichen Weltladen stattfindet – gibt’ bei Irmgard Staab und Andreas Esch (Caritas-Geschäftsstelle Bad Kreuznach) unter Tel. 0671/838280.
Weitere Begegnungsmöglichkeiten und ausführliche Informationen sind aufgelistet unter www.schulseelsorge-saarlouis.de .

 


 

01.08.2011

Mut tut gut – Gewaltprävention als Ferienworkshop

33 Kinder hatten in Präventions-Workshops der Familienbildungsstätte jede Menge Spaß und lernten gleichzeitig, wie man Mut bekommt, um sich in unangenehmen oder gefährlichen Situationen zu behaupten.

„Mama, es war schön!“ rief eine Kinderstimme aus dem Gruppenraum. Eine Gruppe Vorschul- und eine Gruppe von Grundschulkindern hatten zwei bzw. drei Tage lang spielerisch an ihrer Selbstbehauptung und Selbstverteidigung gearbeitet. Wie man schon von weitem hören konnte, mit Spaß, Neugier und zunehmender Selbstsicherheit. Unüberhörbar wurde die eigene Stimme auf einer sogenannten Schreistrecke für Gefahrensituationen gestärkt.
 

Die beiden Diplompädagoginnen Melanie Riedel und Julia Schlegel vom Team ´preventi!´, die die Gruppe leiteten, führten interessante gelenkte Rollenspiele durch, damit sich die Kinder in gefährlichen Alltagssituationen behaupten lernen. Die kids lernten, Gefühle mit dem Körper auszudrücken – ein wichtiger Bestandteil, um bewusst „nein“ sagen zu lernen.

Felix gefiel der lustige Lehrfilm am besten, in dem er bestätigt bekam, dass er über seinen Körper selbst bestimmen darf, also auch eine besonders feucht knutschende Großtante abweisen darf und sich nicht mit Opas Spuckefinger Nutellareste aus dem Gesicht zu wischen lassen braucht.
Marie war überrascht, wie gut der Trick funktioniert, sich mit einer geschickten Armbewegung aus dem festen Handgriff eines fremden Mannes im Auto zu befreien (siehe Foto).
 
„Dieses Trainings zur Gewaltprävention waren schon zum wiederholten Mal einer der Renner unserer Ferienaktionen.“, resümiert Ulrike Nickel-Benz, pädagogische Leiterin der Caritas-Familienbildungsstätte nach dem Intensivtraining für Schulkinder.

Mut tut gut wird Anfang Februar 2012 wieder in der Familienbildungsstätte durchgeführt; in Planung sind auch Präventionsworkshops an Grundschulen.
 
Weitere Informationen finden Sie im neuen Programm der Caritas-Familienbildungsstätte oder können telefonisch erfragt werden unter 0671 83828–40. 

 


 

Berlin, den 06. Juni 2011

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues: „Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser ist eine Erfolgsgeschichte.“

Bundesfamilienministerium würdigt beim Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin die vorbildliche Arbeit aller Aktiven in den Mehrgenerationenhäusern.


Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend empfing am 06. Juni 2011 Vertreterinnen und Vertreter der 500 Mehrgenerationenhäuser aus ganz Deutschland zum Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement vor Ort und ermutigte die Engagierten, auch weiterhin Menschen für die Arbeit in den Häusern zu gewinnen: „Mit großem Engagement haben Sie Ihre Mehrgenerationenhäuser und damit das ganze Aktionsprogramm zu einer Erfolgsgeschichte gemacht, die auch in die Zukunft trägt.“

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser läuft seit dem Jahr 2006. In den 500 Häusern engagieren sich heute bundesweit über 16.000 freiwillig Aktive, täglich werden die Häuser von über 40.000 Besucherinnen und Besuchern genutzt.

Aufgrund des Erfolgs des Aktionsprogramms hat sich das Bundesfamilienministerium mit Nachdruck für ein Folgeprogramm eingesetzt, das generationenübergreifende Angebote noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Die Bewerbungsphase für das neue Aktionsprogramm beginnt Anfang Juli 2011. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am Folgeprogramm teilnehmen, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden. Jedes Haus erhält - wie im bisherigen Aktionsprogramm - einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.

Das Haus in Bad Kreuznach ist eines von 500 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland. Die Mehrgenerationenhäuser sind eine zeitgemäße Antwort auf viele gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit. Sie leisten einen aktiven Beitrag für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie bringen Menschen aller Altersgruppen und Kulturen zusammen, aktivieren das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger, helfen jungen Familien, unterstützen Ältere und entlasten pflegende Angehörige. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Fitness…und mehr“ im Mehrgenerationenhaus in Bad Kreuznach.
Die Allgemeine Soziale Beratung des örtlichen Caritasverbandes, die katholische Familienbildungsstätte und das MGH laden Eltern von Kindergarten- oder Schulkindern zum gemeinsamen „Sporteln“ ein. Um die Fitness kümmert sich eine Mitarbeiterin der Familienbildungsstätte. Woche für Woche, außer in den Schulferien, gestaltet sie ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm. Mitmachen kann auch, wer (noch) nicht 100%ig fit ist. Das „Mehr“ können anschließende Eltern-Gespräche bei einer kleinen gesunden Zwischenmahlzeit im „Café Kleeblatt“ – dem offenen Treff des MGH – sein.
Und es gibt noch mehr am Donnerstagvormittag: Zu den Treffen kommen auch Irmgard Staab oder Ulrike Nickel-Benz. Die Beraterinnen in der Allgemeinen Sozialen Beratung der Caritas stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Fragen rund um die Themen „Familie“, „Erziehung“ „Gesundheit“ oder „Soziales“ Rede und Antwort. Bei Bedarf laden sie außerdem Fachleute als Referenten zu Schwerpunkt-Themen ein.

Die Bundesregierung fördert 500 Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland – eines in nahezu jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Das sind 500 Anlaufstellen, in denen sich Menschen jeden Lebensalters und jeder Herkunft begegnen, austauschen und gemeinsam aktiv sein können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mehrgenerationenhaeuser.de

Pressekontakt MGH Bad Kreuznach:
Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.
Gerhard Lenzen (Geschäftsführer)
Bahnstraße 26, 55543 Bad Kreuznach
Gerhard.Lenzen@caritas-kh.de
0671 / 83 82 81 9

 


„Teilhabe“: Caritas-Frühjahrssammlung vom 6. Juni bis 16. Juni

Ehrenamtlich Sammelnde bitten auch im Landkreis Bad Kreuznach um Spenden

Das Motto der Caritas-Frühjahrs-Sammlung, die diesmal vom 6. Juni bis 16. Juni stattfindet, lautet „Teilhabe“ – zugleich ein Plädoyer für ein gemeinschaftliches Miteinander auf Augenhöhe.
„Eben dafür treten die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler auch im Landkreis Bad Kreuznach ein“, betont Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen. „Wenn sie in ihrer Heimatgemeinde von Tür zu Tür gehen, unterstreicht allein das schon den solidarischen Charakter der Spendenaktion.“
Ein Beitrag für gemeindlichen Zusammenhalt sei auch jede Spende zur Caritas-Sammlung, so Lenzen weiter. „Die Hälfte des Erlöses verbleibt gleich in der sammelnden Pfarrei; diese entscheidet eigenständig, welchen sozialen Aufgaben vor Ort das Geld zufließt.“
Die übrigen 50 Prozent gehen an die verbandliche Caritas. In der Bad Kreuznacher Geschäftsstelle dienen die Spenden dazu, Menschen in schwierigen Lebensbedingungen die Hand zu reichen.
„Wenn der Alltag aus den Fugen gerät, kann das den betroffenen Menschen geradezu lähmen“, beschreibt Lenzen. „Da ist vielleicht die alleinerziehende Mutter, die von der Last der Probleme beinahe erdrückt wird. Oder der Partner eines psychisch kranken Menschen, der über die Sorge um den Kranken ganz allmählich seine persönlichen Freiräume aufgegeben hat.“
Für sie alle gelte: Wenn das Leben plötzlich nicht mehr „funktioniert“ oder es sich nur noch „da draußen“ abspielt, dann ergreift selbst tatkräftige Menschen ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleinseins. Mit Nachdruck wirbt Gerhard Lenzen um Verständnis und Mitgefühl: „Wenn jemand bislang übernommene Aufgaben aus eigener Kraft nicht mehr schultern kann, muss er den Rückhalt seines Umfelds spüren.“
Als einen Verwendungszweck für die Mittel aus der Caritas-Sammlung benennt der Caritas-Chef ein neues Projekt: Derzeit ruft der Wohlfahrtsverband „Familienpatenschaften“ ins Leben. Frauen, die sich bei der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen der Caritas in Beratung befinden, bekommen – wenn gewünscht – ehrenamtliche Patinnen oder Paten zur Seite gestellt.
„Das Spielen mit älteren Kindern, praktische Tipps in der Schwangerschaft oder Spaziergänge mit dem Baby – oft sind es kleine Dinge, die einer belasteten Mutter vieles erleichtern“, resümiert Lenzen Erfahrungen der Schwangerenberaterinnen.
„Für eine andere Familie kann die Begleitung zu einer Behörde eine riesige Hilfe sein – umso mehr, wenn eine Sprachbarriere zu überwinden ist.“ Bevor sie sich ihrer neuen Aufgabe widmen, werden alle ehrenamtlichen Paten gezielt vorbereitet.
Abschließend bittet Gerhard Lenzen um Unterstützung für die Sammlung. Nicht zuletzt bedeute dies, den freiwilligen Sammlerinnen und Sammlern freundlich zu begegnen.

Einzelheiten zur Caritas-Sammlung nennt Andreas Esch (Fachdienst „Gemeindecaritas“) unter Telefon 0671/838280 oder per E-Mail: Andreas.Esch@caritas-kh.de.

 

 

 


 

17.02.2011

Neue Caritas-Arbeitsgemeinschaft gegründet

Sozialstationen wollen Zukunftsthema Pflege stärker mit gestalten

 

Die am 16. Februar in Trier neu gegründete Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland will die Zusammenarbeit der ihr angeschlossenen ambulanten Dienste stärken und Kräfte bündeln. Ein Ziel ist es, die fachliche und wirtschaftliche Entwicklung der ambulanten Dienste zu fördern und gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen einzutreten. Darüber hinaus setzt sich die AG für die Anliegen älterer und hilfebedürftiger Menschen in der Gesellschaft ein.

Zum Vorsitzenden des neuen Zusammenschlusses wurde Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel, gewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Johannes Simon, Direktor des Caritasverbandes Saarbrücken. Der neuen AG gehören 66 Sozialstationen aus den Bistümern Köln, Limburg, Mainz, Speyer und Trier an,  44 aus Rheinland-Pfalz und 22 aus dem Saarland. Zusammen betreuen diese Sozialstationen jährlich etwa  55.000 Patienten zuhause.

Der Mainzer Domkapitular Prälat Hans-Jürgen Eberhardt als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände Rheinland-Pfalz (AGCV) bezeichnete in seiner Begrüßung das Alleinsein von alten Menschen als große Herausforderung, der sich die Caritas aus dem christlichen Geist heraus stellen müsse. 

Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel sagte in ihrem Grußwort, dass die Sozialstationen dazu beitragen, das „zentrale gesellschaftliche Zukunftsthema Pflege“ aktiv mit zu gestalten. Die Gründung der AG sei eine Weichenstellung für die zukünftige Arbeit, denn nur ein starker Zusammenschluss mache es möglich, die Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu gehören vor allem  die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Fachkräftemangel in der Pflege und die steigenden Anforderungen älterer Menschen an ein selbstbestimmtes Leben im Alter. So ergeben aktuelle Umfragen, dass 95 Prozent der Befragten sich wünschen, auch bei schwerer Krankheit und Pflegebedürftigkeit ihren Alltag eigenverantwortlich zuhause gestalten zu können. „Bedarfe an ambulanten Hilfeangeboten werden nicht nur mengenmäßig, sondern auch hinsichtlich der Qualität und der Bedarfsgerechtigkeit steigen“, so Dr. Kugel. Umso wichtiger sei es daher, eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Initiierung gemeinsamer Projekte zu haben.

Ausblicke in die Zukunft der Pflege stellte der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe KDA, Dr. Peter Michell-Auli, vor. Schätzungsweise 4,25 Millionen Pflegebedürftige werde es im Jahr 2050 geben, aber nur 15 Prozent wünschten sich einen Lebensabend in einem Altenheim. Die eindeutige Präferenz liege bei der Pflege zuhause. Michell-Auli legte dar, dass dem sozialen Umfeld, dem „Quartier“, in dem die Menschen leben, eine entscheidende Rolle zukomme: Barrierefreie öffentliche Räume, Treffpunkte für alte Menschen und neue, bedarfsgerechte Hilfe- und Unterstützungsleistungen seien Voraussetzungen, dass alte Menschen trotz Pflegebedürftigkeit zuhause leben können. Eine zukunftsorientierte Option für ambulante Dienste sei es, diese Entwicklungen mit zu gestalten, beispielsweise durch alternative Dienstleistungsideen wie Betreute Wohngruppen oder ambulante Tages- und Nachtpflege.

Vorstand der AG Sozialstationen Rheinland-Pfalz/Saarland

Der Vorstand der Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Sandra Bartmann (Direktorin des Caritasverbandes Trier), Angelika Brockers (Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn), Peter Haase (Geschäftsführer der Ökumenischen Sozialstation Thaleischweiler/Fröschen), Gerhard Lenzen (Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Hunsrück-Nahe), Wolfgang Schnörr (Geschäftsführer des Caritasverbandes Mainz, Michael Schütz (Geschäftsführer des Caritasverbandes Schaumberg-Blies), Johannes Simon (Direktor des Caritasverbandes Saarbrücken, Stellvertretender Vorsitzender), Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel (Vorsitzender). Geschäftsführerin ist Anne Veit-Zenz, Diözesan-Caritasverband Trier.


Mami und Papi haben frei“ geht in die zweite Runde

Nachdem die kostenlose Kinderbetreuung im Advent letztes Jahr so gut angekommen ist, startet das Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach die zweite Runde.

Am 11. Dezember (3. Advents-Samstag) ist es wieder so weit: von 10.30 bis 15.30 Uhr werden Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren im MGH betreut, auf Weihnachten eingestimmt und mit tollen Aktionen überrascht. Für Getränke und einen Mittagssnack ist gesorgt. Die Eltern wissen ihre Kinder in guter Obhut und können die Dinge erledigen, die „liegen geblieben“ sind wie Weihnachtseinkäufe, eine Verabredung mit Freunden oder ein Besuch in der Sauna …
Zu dem gemeinsamen Abschluss mit zwei tollen Überraschungen sind auch die Eltern herzlich eingeladen (ab ca. 14.30 Uhr).
 
 

Die Kinder können um 10.30 Uhr in die Bahnstraße 26 gebracht, und um 15.30 Uhr dort abgeholt werden.

 
 
 
 

Informationen gibt es unter 0671 - 83 82 80.
Bitte melden Sie ihr Kind bis 06.12.2010 an. Die Plätze sind begrenzt.

 



 

Vortrag: Mobbing in der Schule

Mobbing kommt in allen Altersstufen und Schulformen vor, am häufigsten in den 6. bis 10. Klassen.
Mobbingvorgänge sollten sensibler wahrgenommen werden; betroffene Kinder müssen lernen, sich davor zu schützen.
Wie dieses Ziel erreicht werden kann und was genau unter Mobbing zu verstehen ist, wird an diesem Abend erläutert.

Termin: Montag, 4.10.2010, 19.30 Uhr
Ort: Katholische Familienbildungsstätte, Caritasverband, Bahnstraße 26, 55543 Bad Kreuznach
Referentin: Melanie Schleider, Heilpädagogin 


Ein Kurs für Kinder und Jugendliche ab der 6. Klasse unter dem Titel „Sonst bist du dran“ beginnt am 08.11.2010.

Weitere Informationen:
Caritasverband, Bahnstraße 26, 55543 Bad Kreuznach. Tel.: 0671 83828 0; E-Mail: info@caritas-kh.de

 

 


 

„Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt…“

Matinee für die Stiftung „Mittelpunkt Mensch“; Hans-Peter Briegel als prominenter Gast

 

Nicht bloß Fußballbegeisterte möchte die Caritas-Stiftung „Mittelpunkt Mensch“ mit der Kuratoriumsvorsitzenden Julia Klöckner, MdB, am WM-Endspiel-Sonntag, dem 11. Juli, begeistern. Bevor Jogis Jungs abends vielleicht das Wunder von Johannesburg schaffen können, läuft im Simmerner Pro-Winzkino am Vormittag „Das Wunder von Bern“. Die Filmvorführung ist Teil einer Matinee um 10 Uhr.
Im „Vorprogramm“ der Veranstaltung zu Gunsten der regionalen Caritas-Stiftung gibt es eine Tombola und einen prominenten Gast: Der ehemalige Nationalspieler Hans-Peter Briegel hat sein Kommen zugesagt...[lesen Sie hier weiter]

 

 


 

Gesprächsrunde AD(H)S

Zum ersten Mal hat sich in der Caritas-Familienbildungsstätte die Gespächsrunde für betroffene Eltern von AD(H)S-Kindern getroffen.
Bei AD(H)S-Kindern liegt ein Aufmerksamkeits-Defizit oder eine Hyperaktivitäts-Störung vor und das Leben mit ihnen bindet meistens viel Energie.

Endlich eine Anlaufstelle zum Reden haben, Tipps für den aufreibenden Alltag mit einem AD(H)S-Kind bekommen, das Herz ausschütten können, ähnlich Betroffene treffen. Das sind die Erwartungen, die die anwesenden Eltern äußerten ....

Weitere Informationen zur Gesprächsrunde AD(H)S finden Sie hier.

 


 

Leuchtende Kinderaugen dank Kerstin Ritter Hörgeräte in Bad Kreuznach
Spendenaktion in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband erfüllte Kinderwünsche
 
Die Bad Kreuznacher Filiale von Kerstin Ritter Hörgeräte brachte Kinderaugen zum Leuchten: In den Ladenräumen hatte das Team einen Weihnachtsbaum mit besonderem Schmuck dekoriert: Die Tanne zierten „Wunschzettel“ von Kindern, die zu Weihnachten sonst vielleicht vergeblich gehofft hätten.
Mit Hilfe der Caritas-Beratungsdienste wurden letztlich rund 15 Wünsche notiert. Kunden und Besucher von Hörgeräte Ritter waren in der Adventszeit gebeten, die Wünsche zu erfüllen. Und sie erlebten, dass sich schon mit zehn, vielleicht 15 Euro einem Kind eine große Freude machen lässt: „Ein buntes Bilderbuch“ lautete der Wunsch der knapp dreijährigen Sophie. Der chronisch kranke Kevin – Sohn einer alleinerziehenden Mutter – möchte gerne einmal mit seinem besten Freund ins Kino gehen. Die Kleinen aus der Eltern-Kind-Gruppe in der örtlichen Familienbildungsstätte hatten auf extra dicke Buntstifte gehofft und eine Krabbelgruppe auf ein Holz-Nachziehtier.
Bis kurz vor Weihnachten war Gelegenheit, die kindlichen Wünsche zu erfüllen und das Geschenk im Geschäft zu hinterlegen. Man wollte „auf Nummer Sicher gehen“ und an Heiligabend kein Kind enttäuschen. Deshalb hatte die Organisatorin der Spenden-Aktion im Vorfeld ein großzügiges Versprechen gegeben: Sollte sich nicht für jedes Kind ein „Wunsch-Pate“ finden, würde die Firma Kerstin Ritter Hörgeräte die verbliebenen Wünsche erfüllen.
Drei Tage vor dem Fest wurden die Geschenke auf den Weg zu den richtigen Kindern geschickt. Dazu trafen sich Ralph Hildebrand und Patrick Lebensky von der Firma Kerstin Ritter Hörgeräte mit Ulrike Nickel-Benz und Andreas Esch. In der Ritter-Filiale in der Wilhelmstraße nahmen die beiden Caritas-Mitarbeiter die hübsch verpackten Sachen entgegen, um sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen noch rechtzeitig vor der Bescherung zu verteilen.
Details nennt Andreas Esch (Gemeindecaritas) in der Caritas-Geschäftsstelle Bad Kreuznach, Telefon 0671/838280 oder per E-Mail: info@caritas-kh.de.

 

  


 

 Januar 2010 

 

Bei dem Benefiz-Konzert der Mainzer Hofsänger am 11. Dezember 2009 in Wallhausen zugunsten der Caritas-Stiftung 'Mittelpunkt Mensch' konnte ein Erlös von insgesamt 6.000 Euro erzielt werden.

Unser Dank gilt allen Besuchern des Konzerts sowie allen Sponsoren! Nur mit deren Unterstützung war es möglich, ein solches Konzert zu veranstalten:

  • Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz
  • Sparkasse Rhein-Nahe
  • Schwollener Sprudel
  • Kirner Privatbrauerei Andres
  • Weingut Prinz Salm Wallhausen
  • Kirchengemeinde Wallhausen

Frau Julia Klöckner, die Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 'Mittelpunkt Mensch' nahm erfreut den Scheck der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz entgegen.

 


Haiti: Auch außerhalb der Hauptstadt große Schäden

Viele Opfer auch auf dem Land. Caritas-Mitarbeiter bergen weitere 50 Überlebende.

Freiburg, 17. Januar 2010. Am Wochenende konnten Suchtrupps, in denen zahlreiche Caritas-Mitarbeiter arbeiten, in Port-au-Prince weitere 50 Überlebende der Erdbebenkatastrophe bergen. "Auch wenn die Chancen auf ein Überleben unter den Trümmern stündlich sinken", berichtet Alexander Bühler, "arbeiten die Trupps fieberhaft weiter." Der Mitarbeiter von Caritas international ist seit Samstag vor Ort.

An den Sucharbeiten beteiligen sich neben Caritas-Helfern auch zahlreiche Ordensleute und viele andere Einheimische. "In diesen Tagen macht sich das Prinzip bezahlt, in erster Linie mit lokalen Caritas-Organisationen zu kooperieren", sagt der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher, "Diese kennen sich genau aus, wissen, wo sich zum Zeitpunkt des Unglücks viele Menschen aufgehalten haben, und können oft improvisieren, wenn internationale Helfer nicht weiter wissen. Die kirchlichen Strukturen, Pfarreien und Caritas-Einrichtungen leisteten schon Erste Hilfe und verteilten Hilfsgüter, als die internationale Hilfe noch gar nicht unterwegs war."

Caritas-Mitarbeiter erreichten am heutigen Sonntag die Region um Léogâne, etwa 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince. "Hier sind etwa 70 bis 80 Prozent der Gebäude zerstört", sagt Alexander Bühler, "man muss dauernd den Mundschutz tragen, weil Leichengeruch in der Luft liegt." Weitere 20 Kilometer weiter westlich, in dem Ort Petit Goave, sind viele der alten Holzhäuser dagegen unzerstört. "In dieser Region auf dem Land schätzen wir", so Bühler, "dass etwa 40 bis 50 Prozent der Gebäude zerstört sind. Schwierig ist für die Bergungskräfte, dass Hangrutsche und Steinschläge manche Straßen unpassierbar gemacht haben."

Das internationale Caritas-Netzwerk bringt derweil weitere Hilfslieferungen ins Land. Zurzeit sind LKW-Konvois mit Nahrungsmitteln und Medikamenten aus der Dominikanischen Republik auf dem Weg nach Haiti. Montag und Dienstag werden Hilfsflüge mit Zelten, Nahrungsmitteln, Decken und medizinischer Ausrüstung in Port-au-Prince erwartet. 

Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf.

Spenden mit Stichwort "Erdbeben Haiti" werden erbeten auf:
Caritas international, Freiburg,
Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00

 

 

 


 

 

02. November 2009

Mainzer Hofsänger singen
zugunsten der Caritasstiftung "Mittelpunkt Mensch"

Ankündigungsplakat zum Konzert mit den Mainzer Hofsängern

 

Am 11. Dezember 2009 geben die Mainzer Hofsänger ein Konzert in der Katholischen Pfarrkirche Wallhausen. Beginn ist um 18:00 Uhr.
Eintrittskarten sind zum Preis von 12 Euro bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

  • Haus der Geschenke Wingenter, Wallhausen
  • Bäckerei Daum, Wallhausen
  • Sparkasse Rhein-Nahe, Wallhausen
  • Sparkasse Rhein-Nahe, Kornmarkt (Information), Bad Kreuznach
  • Caritas Dienststellen in Bad Kreuznach, Boppard, Idar-Oberstein und Simmern

Der Eintrittspreis an der Abendkasse beträgt 14 Euro.
Das Konzert wird gesponsert von der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz und der Sparkasse Rhein-Nahe.

 

 

 


 

 

 21. September 2009

Angehörige suchtkranker Menschen finden Unterstützung

 

Ob Alkohol, Medikamente oder Glücksspiel: Wer im engsten Familienkreis mit einem suchtkranken Menschen zu tun hat, ist einer hohen Belastung ausgesetzt. Zumeist wird das Suchtverhalten durch Familienangehörige vertuscht, verdeckt oder totgeschwiegen. Konflikte und Verstrickungen nach innen und außen sind damit vorprogrammiert.

Austausch in der Gruppe entlastet

Wer aus dieser Co-Abhängigkeit herauskommen will, findet Hilfe in der Angehörigengruppe des Caritasverbandes. Sie findet alle 14 Tage unter der Leitung von Suchtberaterin Jutta Gewehr statt.
In diesem geschützten Raum werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich ihrer Leiden bewusst. Sie lernen, ihre Belastungen und Verstrickungen wahrzunehmen und einen gangbaren Weg aus ihrer Situation zu entwickeln. „Hinter jedem Angehörigen eines suchtkranken Menschen verbirgt sich eine große Leidensgeschichte“ so Gewehr, die seit über 20 Jahren mit Menschen dieser Zielgruppe arbeitet.

Positive Wirkung auch auf die suchtkranke Person

In zahlreichen Fällen hat diese Gruppenarbeit schon dazu geführt, dass Suchtkranke den Weg zur Beratungsstelle gefunden haben. Viele von ihnen sind nüchtern geworden und auch geblieben.
Dieser Erfolg tut nicht nur der (ehemals) suchtkranken Person gut; auch der Paarbeziehung bzw. der Familie ist damit eine große Last genommen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Jutta Gewehr unter der Telefonnummer 0671 83838-22 oder per E-Mail. Jutta.Gewehr@caritas-kh.de

 

 

 


 

20. September 2009

Trommeln für Kinder in aller Welt ...

Kinder trommeln mit afrikanischen Trommeln auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach

... lautete das Motto des Weltkindertages 2009 in Bad Kreuznach.
Caritas-Mitarbeiterin Cecilia Adrian lud Kinder mit ihren Eltern zum gemeinsamen Trommeln ein.

 

 


 

 

26. August 2009

Café Kleeblatt  - Der offene TreffVierblättriges Kleeblatt

 Das Café Kleeblatt ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt und bietet für alle Interessierten einen Ort, an dem man sich ungezwungen treffen, miteinander unterhalten und gemütlich beisammen sein kann. Getränke und Snacks sind für einen kleinen Preis täglich frisch erhältlich.

 Der offene Treff ist dienstags, mittwochs und donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr für Sie geöffnet. Nutzen Sie unser Café Kleeblatt wie Ihr Wohnzimmer und fühlen Sie sich wohl!

Sie finden uns in der Bahnstraße 26 / Caritasverband in Bad Kreuznach. Bei Fragen können Sie uns unter der Telefonnummer 0671 83828-0 oder per E-Mail mehrgenerationenhaus@caritas-kh.de erreichen.

Bei uns sind Sie herzlich willkommen!

Logo Mehrgenerationenhaus: Haus aus bunten Puzzleteilen Logo Haus der Familie: Angedeutetes Haus mit offener TürLogo Europäischer Sozialfond für Deutschland: halber Fächer in Schwarz-Rot-Gold und Blau


Caritas-Stiftung Mittelpunkt Mensch: Kuratorium einstimmig gewählt

Mit seiner noch jungen Stiftung „Mittelpunkt Mensch“ beschreitet der Caritasverband für die Region Rhein-Hunsrück-Nahe e. V. einen neuen Weg zur nachhaltigen Finanzierung seiner Angebote für hilfsbedürftige Menschen.

 

Kuratoriumsmitglieder von links: Walter Desch, Gerhard Lenzen, Birgitta Bauer, Julia Klöckner, Lothar Butzbach, Eckard MeisingAlter, Krankheit, Vereinsamung oder Armut: Künftige Stiftungsaktivitäten werden die vielen Gesichter menschlicher Not ins Licht rücken – und konkrete Unterstützung für Betroffene einwerben.

Jetzt kam erstmals das sechsköpfige Stiftungskuratorium zusammen. Teil des im Wortsinne „entscheidenden“ Gremiums sind Kraft Amtes Lothar Butzbach, der zurzeit den Verbandsvorsitz innehat, sowie die Caritas-Geschäftsführung: Birgitta Bauer für den Rhein-Hunsrück-Kreis und Gerhard Lenzen für die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld.

Drei ehrenamtliche Mitglieder komplettieren das Kuratorium. Dafür konnte die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner gewonnen werden. Aus dem Kreis Birkenfeld kommt Eckhard Meising, Notar im Ruhestand. Drittes ehrenamtliches Kuratoriumsmitglied ist Walter Desch, in vielen Funktionen im Sport engagiert und mit Lebensmittelpunkt im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Die konstituierende Sitzung bot den Rahmen für das Überreichen der Berufungsurkunden. Anschließend wurde die Spitze des Kuratoriums gewählt: Den Vorsitz hat Julia Klöckner übernommen; stellvertretender Vorsitzender ist Walter Desch.

Die Kuratoriumsmitglieder haben sich „auf die Fahne geschrieben“, die Stiftungsarbeit zu fördern und deren Anliegen gezielt in die Öffentlichkeit zu tragen. Dabei gehe es natürlich auch darum, „Türen zu öffnen“, betont Julia Klöckner. „Die öffentlichen Kassen sind leer. Immer wichtiger wird deshalb das gesamtgesellschaftliche Engagement für die Solidarität in unserer Gesellschaft. Mit der Stiftung Mittelpunkt Mensch möchten wir auf Hilfsbedürftige aufmerksam machen und konkret helfen. Deshalb komme ich der Bitte gerne nach, den Kuratoriumsvorsitz zu übernehmen.“
Eckhard Meising und Walter Desch zeigen sich ähnlich motiviert; der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende unterstreicht überdies einen – manchmal übersehenen – Aspekt sozialer Arbeit. Die Stiftung biete auch eine Plattform, um vorbeugende Projekte zu fördern: „Prävention bedeutet beispielsweise, Kindern in schlechter Ausgangsposition zu helfen. Sie sollen spüren, dass es im eigenen Leben dennoch vorangeht. Prävention ist immer auch Persönlichkeitsstärkung.“

Bei Detailfragen zur Stiftung „Mittelpunkt Mensch“ ist die Caritas-Geschäftsführung persönlich ansprechbar:

Gerhard Lenzen unter Telefon 0671 838280 oder per E-Mail: Gerhard.Lenzen@caritas-kh.de

Birgitta Bauer unter Telefon 06761 919670 oder per E-Mail: Birgitta.Bauer@caritas-simmern.de

 


 

72 Stunden-Aktion: Aufträge erfüllt


Bad Kreuznach, 11.05.2009: „Baut ein Mehrgenerationenhäuschen als Spielhaus für Kinder“. So lautete ein Auftrag an den Pfadfinderstamm St. Franziskus aus Bad Kreuznach. Am Donnerstag, 7. Mai haben sie per Flugzeug die Nachricht mit ihrer Herausforderung erhalten. Sie hatten 72 Stunden Zeit, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Jugendliche bauen Kinderspielhaus zusammen20 Kinder und Jugendliche waren damit beschäftigt, Holz, Dachpappe, Farben und vieles mehr zu organisieren. Es wurde geschraubt, gebohrt, gehämmert und gestrichen, denn die Zeit war knapp.
Denn im benachbarten Kindergarten St. Josef warteten gleich mehrere Aufgaben: Hochbeete bauen und bepflanzen, einen Kräutergarten neu anlegen und ein Gartenhaus aufstellen.

Pünktlich zum Abschlussfest am Sonntagnachmittag waren die Aufträge erledigt. Sogar eine Zusatzaufgabe wurde erfüllt: Drei Jugendliche haben eine Wand im Zentrum St. Hildegard mit ihrer Darstellung mehrerer Generationen bemalt. Ein Bild, über das Passanten ins Gespräch kommen werden.

Auch Julia Klöckner und Oberbürgermeister Andreas Ludwig haben sich das Ergebnis der Gruppe mit Freuden angesehen. Er war der Projektpate der Pfadfinderinnen und Pfadfinder und hat sich für deren Engagement herzlich bedankt.

 

 


 

Suchtberatung vorgestellt

 Schülerinnen und Schüler der Bethesda-Schule der Diakonie bei der Fachstelle für Suchtprävention des Caritasverbandes

Schülerinnen und Schüler der Bethesda-Schule der kreuznacher diakonie waren am 24. April zu Besuch bei der Fachstelle für Suchtprävention des Caritasverbandes Bad Kreuznach.

Spielerisch informierten Heinz-Jürgen Menche und Hanno Bumb über die Angebote der Suchtberatung.
Anhand des Einordnungsspiels wurden die Schüler sensibilisiert für die Anfänge von Suchtentwicklung und deren Verlauf.

 


Elisabeth-Preis für die „Quasselsuse“ der Bad Kreuznacher Caritas

Preisverleihung in Trier: 5.000 Euro für die Weiterführung der Kindergruppe

 

Trier, 30.04.2009. Erstmals verlieh der Diözesan-Caritasverband Trier gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern (Saarländischer Rundfunk, Handwerkskammer Trier, Industrie- und Handelskammer Trier, Institut FOREG, Paulinus) kürzlich den mit insgesamt 18.000 Euro dotierten Elisabethpreis.
Damit werden innovative Hilfsmaßnahmen und Projekte prämiert, die Kinder und Jugendliche in besonderer Weise fördern. Hintergrund ist eine Befähigungsinitiative der Caritas in Deutschland: „Mach Dich stark für starke Kinder.“


Namentlich verweist die Auszeichnung auf die Heilige Elisabeth und ihren „kompromisslosen Einsatz für Arme und Kranke“, wie Prälat Franz-Josef Gebert als Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes die Patronin der verbandlichen Caritas prägnant beschrieb.


Die Preisverleihung durch Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel und Dr. Manfred Schenk vom Institut für regionale Sozialforschung geriet zu einer besonderen Feierstunde auch für die Caritas Bad Kreuznach:
Die „Quasselsuse“ – eine Gruppe eigens für Kinder aus suchtbelasteten Familien oder von psychisch erkrankten Eltern – wurde mit sage und schreibe 5.000 Euro „belohnt“.
Ein unbeschwertes „Kinderprogramm“ aus Rollen- und Bewegungsspielen, Phantasiereisen oder kreativen Arbeiten schafft im vierzehntägigen Rhythmus Freiräume, in denen Kinder aus betroffenen Familien trotz der erschwerten Situation ganz einfach Kind sein können. Außerdem gibt es kindgerecht aufbereitete Informationen rund um das Thema „Sucht“.
Gestaltet werden die Treffen durch Caritas-Mitarbeiter Frank Ohliger-Palm und Gabi Niebergall von der örtlichen Katholischen Familienbildungsstätte.

Frau Niebergall und Herr Ohliger-Palm halten Auszeichnung und Scheck in HändenBeide Pädagogen waren gemeinsam mit Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen sowie Hanno Bumb, dem Fachdienstleiter der Caritas-Suchtberatung Bad Kreuznach, nach Trier gekommen, um in stimmungsvollem Rahmen den Preis entgegenzunehmen, der nicht zuletzt auch gelungenes Zusammenwirken in Netzwerken und Allianzen würdigt.
Eben diesen Aspekt betonte Ohliger-Palm während einer Talk-Runde in der Promotionsaula des Priesterseminars: „Die Kindergruppe `Quasselsuse´ ist die gelebte Kooperation zwischen der Caritas-Suchtberatung und der Katholischen Familienbildungsstätte in Bad Kreuznach“, so der Suchtberater. „Wir werden wahrgenommen und in die soziale Arbeit am Ort einbezogen.“

Der Bestimmungszweck des Elisabethpreises kommt deshalb zupass: Die 5.000 Euro sollen ausdrücklich Unterstützung sein, damit der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden kann. Nur zu gerne führt man in Bad Kreuznach die „Quasselsuse“ fort. So bleibt die Nachhaltigkeit der präventiv arbeitenden Kindergruppe, übrigens ein weiteres Kriterium bei der Preisvergabe, auch in den kommenden Jahren angelegt.

Gerhard Lenzen bedankt sich nun mit Nachdruck bei allen, die die Ausschreibung des Elisabethpreises initiiert haben. Zugleich ist es dem Bad Kreuznacher Caritas-Chef ein Anliegen, die Bedeutung besonderer Zuwendungen zu betonen: „Unterstützung von dritter Seite – ob aus der Wirtschaft, durch andere Institutionen oder als Spenden von Privatpersonen – helfen uns spürbar, dringend benötigte Angebote für ratsuchende Menschen aufrechtzuerhalten.“

Details zur Kindergruppe „Quasselsuse“ nennt Frank Ohliger-Palm telefonisch unter 0671 83828-23, per E-Mail: Frank.Ohliger-Palm@caritas-kh.de oder auf dieser Seite .

 


 

Neu: Ambulante Rehabilitation für suchtkranke Menschen

Gemeinsames Projekt der Caritasverbände im Raum Bad Kreuznach und Bingen 


Bingen, 8. Januar 2009: „Meine Mobilität erhalten“, „im eigenen Lebensumfeld verbleiben können“, „meine Kinder versorgen und den Arbeitsplatz nicht verlieren“ sind wesentliche Problemkreise, für die suchtkranke Menschen nach Lösungsmöglichkeiten und Hilfe suchen, wenn eine Therapie ansteht. Dafür gibt es ein Angebot der Caritasverbände Mainz e. V. und Rhein-Hunsrück-Nahe e. V.  Mehr

Gruppenfoto Caritas Geschäftsführer und Mitarbeiter der Ambulanten Rehabilitation

von links:
Hanno Bumb, Gerhard Lenzen, Regine Kircher-Zumbrink (Bad Kreuznach), Gernot Scherer, Thea Feldhege (Bingen)

 


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Familienbildungsstätte feierte 10-jähriges Jubiläum der Vater-Kind-Gruppe

Vom Non-Stop-Regen ließ sich keiner die Laune vermiesen:
Die Vater-Kind-Gruppen der Caritas-Familienbildungsstätte unter der Leitung von Dipl. Sozialpädagoge und dreifachem Vater Udo Porth feierten 10-jähriges Jubiläum!
Folgerichtig stimmte die Gästeschar in der DJK-Halle im Zentrum St. Hildegard zu Beginn an: „Heute ist ein Tag, an dem ich lachen kann; heute ist ein Tag, an dem ich froh sein kann …“

Wie Ulrike Nickel-Benz, pädagogische Leiterin der Familienbildungsstätte bei der Begrüßung von rund 80 Gästen betonte, ist es sehr erfreulich, wie viele Väter seit Bestehen dieses spezifischen Angebots teilnehmen. Sinn und Ziel dieser regelmäßig alle zwei Wochen stattfindenden Treffen ist es, dass Väter bewusst und sinnvoll Zeit mit ihrem Kind verbringen – auf Vätermanier versteht sich, d. h. Bewegungsspiele und Toben, Werkeln und gemeinsame Unternehmungen stehen im Vordergrund.
Denn: „Väter lachen anders, Väter erzählen andere Geschichten, Väter zeigen ihren Kindern andere Welten …“ zitierte sie aus einem Gedicht von Frank-Ole Haake.

Eltern und Kinder bei der Schwungtuch-Mitmach-Aktion im Innenhof der CaritasBeim Jubiläumsfest wurden Spiele für die Kinder, Papas und – heute ausnahmsweise auch zugelassen – Mamas angeboten.
Während die kids mit Pedalos und Rollbrettern „unter dem Regen durch“ um die Wette fuhren oder beim Riesendosen-Werfen Gewinne kassierten, nahmen die Erwachsenen Grill, Kaffeemaschine und Fotokameras in Betrieb. Spiele mit und unter dem Schwungtuch sorgten für gemeinsame Aktivität.

Ehrengast war ein Vater, der ununterbrochen 10 Jahre lang teilnahm.