Verantwortlicher für die Pressearbeit beim Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e. V.
Thomas Elsen
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18. Januar 2012
Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien
12. bis 18. Februar 2012
www.coa-aktionswoche.de
Schirmherrin: Katrin Sass
„Ich glaubte, ich wäre schuld an der Sucht meiner Eltern.“
Kinder aus Suchtfamilien tragen eine Bürde aus Schuld und Scham. Doch es gibt Hoffnung für sie.
Unsicherheit und frühe Übernahme von Verantwortung
Berichte wie der von Marina sind typisch für Kinder suchtkranker Eltern. Sie wachsen in einer spannungsgeladenen Atmosphäre auf und leben in ständiger Unsicherheit, was ihre betrunkenen Eltern im nächsten Moment tun werden. Auf 2,6 Millionen wird die Zahl der Kinder aus Suchtfamilien von Experten geschätzt. Ca. jedes sechste Kind in Deutschland würde somit im Schatten der Sucht aufwachsen, die meisten davon mit Alkoholikern. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und springen in die Bresche, wenn die Erwachsenen – suchtbedingt - ausfallen. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Und oftmals kümmern sie sich so sehr um die Bedürfnisse ihrer Eltern, dass sie darüber verlernen, Kind zu sein. Auch Marina entwickelte feine Antennen, und lernte, aus Stimmungen, Gesten, Nuancen abzulesen, was ihre Eltern brauchten. Vor allem spürte Marina aber eines: Wann ihre Eltern Nachschub brauchten. „Wenn man alkoholkranke Eltern hat, achtet man immer darauf, dass sie genügend Alkohol haben, damit der Pegel stabil ist, damit die sich nicht auf einmal anders benehmen.“ Wenn es hart auf hart kam, ging Marina auch schon mal nachts zur Tankstelle, um Hochprozentiges für die Eltern zu besorgen.
Scham und Lügengeschichten prägen das Verhalten
Kinder von Suchtkranken schämen sich für ihre Eltern, und versuchen zugleich alles, um sie zu schützen. Niemand außerhalb der Familie soll erfahren, dass Vater oder Mutter ein Suchtproblem haben. So dürfen die Kinder oft keine Freunde mit nach Hause bringen und erzählen notfalls Lügengeschichten, um den Schein der Normalität zu wahren. Innerlich quält sie das Gefühl, anders zu sein als andere Kinder, nicht normal und nicht liebenswert zu sein.
Abhilfe ist möglich
Doch es gibt Hoffnung für Kinder aus Suchtfamilien. So haben sie gute Chancen, sich trotz widriger Kindheitsumstände relativ gesund zu entwickeln, wenn es in ihrer Umgebung erwachsene Vertrauenspersonen gibt, die sich ihnen zuwenden, ihnen zuhören und ihnen das Gefühl vermitteln, angenommen und wertvoll zu sein. Solche sicheren Bezugspersonen können Großeltern oder andere Verwandte sein, aber auch Lehrer, Erzieherinnen, Eltern von Spielfreunden oder Mitarbeiter von Jugendfreizeitheimen.
Kinderschutz verbessert
Lange Zeit erhielten Kinder aus Suchtfamilien in Deutschland wenig Aufmerksamkeit und fielen allzu oft durch die Maschen bestehender Hilfesysteme hindurch. Dies beginnt sich langsam zu ändern. Im Rahmen der Diskussion über die Verbesserung des Kinderschutzes wuchs in den letzen Jahren auch das Bewusstsein, dass in vielen Fällen von Kindesmisshandlung oder Kindesvernachlässigung Suchtprobleme der Eltern die Ursache waren. Für die von familiären Suchtproblemen betroffenen Kinder ist es wichtig, dass Pädagoginnen und Pädagogen in Kindergärten und Schulen über die Auswirkungen von Sucht Bescheid wissen und in der Lage sind, für die Kinder emotional da zu sein. Dadurch können sie eine immens wichtige Unterstützung sein, und dazu beitragen, dass aus den Kindern von heute nicht die Süchtigen von morgen werden.
Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach / Haus der Familiein den Räumen derKatholischen Erwachsenenbildungsstättevon 15.00 bis 17.00 UhrBahnstraße 2655543 Bad Kreuznach

13. Januar 2012
Familienpatinnen: Ansprechpartnerinnen, die der Familie nahestehen

Erfreut zeigt Adrian sich darüber, dass auch eine Familie muslimischen Glaubens sich eine „Patin“ wünschte. „Hier profitieren die Kinder sichtlich davon, dass die deutschsprachige Ehrenamtliche ihnen regelmäßig Zeit schenkt“, ist Schwangerenberaterin Cäcilia Adrian sicher.
Mit größeren Geschwisterkindern spielen, einer (werdenden) Mutter praktische Tipps für den Alltag geben – die Paten sind an vielen Stellen gefragt. Auch Spaziergänge mit dem Baby oder die Begleitung zu einer Behörde können zu den Patenschafts- Aufgaben gehören.
Das Bad Kreuznacher Familienpatenschaftsmodell ist Teil des Projekts „Frühe Hilfen in der Caritas im Bistum Trier“.
Januar 2012
Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach (MGH) geht in die nächste Runde
Aus Berlin kam jetzt die Zusage über die Anschlussförderung des Bundes
„Einem Nachbarn die Hand reichen“: Spendenaufruf der Caritas im Kreis
Auch, wer die persönliche Bittschrift nicht bekommt, kann Menschen in Not helfen
21.11.2011
Caritas und Kirchengemeinden: Im Advent auch an andere denken
Wunschbaum in der Kirche Heilig Kreuz und im Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach
Etwa für verarmte Familien, einsam gewordene Senioren oder kranke Menschen schmückt die Bad Kreuznacher Caritas gemeinsam mit der örtlichen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz, dem Kindergarten St. Josef und der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde Bad Kreuznach wieder einen „Wunschbaum“.
„Ab dem ersten Adventswochenende sind die Menschen aus Bad Kreuznach und Umgebung gebeten, einen persönlichen Wunsch zu erfüllen“, beschreibt Andreas Esch den Spendenaufruf. Edgar Braun, Diakon in Heilig Kreuz, betont, dass der Wunschbaum ein ökumenisches Anliegen ist: „Einzig die Not und die Hilfsbedürftigkeit der Beschenkten stehen im Vordergrund.“
Wer einen Wunsch erfüllen möchte, hat bis zum Dritten Advent Zeit, das Geschenk zu besorgen und im Pfarrbüro Heilig Kreuz oder in der Caritas-Geschäftstelle (Bahnstraße 26) zu hinterlegen. Indem die Präsente bis spätestens Montag, 12. Dezember, hinterlegt werden, können der Caritasverband und seine Kooperationspartner dafür sorgen, dass das Gewünschte rechtzeitig zum Fest unter dem richtigen Weihnachtsbaum liegt.
Andreas Esch verspricht, dass auch der Schenkende Freude erfährt: „Spenderinnen und Spender haben nicht nur die schöne Gewissheit, jemandem einen Heiligabend bereitet zu haben, wie sie ihn sich selber wünschen. Wer gezielt einen der persönlichen Wünsche erfüllt, kann sicher sein, dass sein Geschenk genau das ist, was der Beschenkte sich von ganzem Herzen wünscht.“
Wer den Weg zur Kirche nicht „findet“, kann die Wunschaktion übrigens auch durch eine Geldspende unterstützen. „Solche Zuwendungen helfen uns sehr, damit wir am Ende niemanden enttäuschen müssen“, erklärt Andreas Esch abschließend.
11.10.2011:
Die Ferien-Füchse in Aktion: Mit Tönen und Tänzen in den Herbst
04.10.2011:
Mehrgenerationenhaus Bad Kreuznach (MGH): Alles über „Fairtrade“
Das Café Kleeblatt stellt auf fair gehandelte Produkte um – nicht nur zur Fairen Woche

07.09.2011:
Sehr gutes Ergebnis für die Caritas-Sozialstation Bad Kreuznach
Pflegedienst schnitt bei MDK-Prüfung mit Gesamtnote 1,1 ab; Transparenzbericht im Internet

Die Benotung ergibt sich aus drei geprüften Qualitätsbereichen: „Pflegerische Leistungen“, also Tätigkeiten der Grundpflege wie beispielsweise die Körperpflege, aber auch die Flüssigkeitsversorgung; „Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen“, etwa die Behandlung chronischer Wunden oder die Medikamentengabe; außerdem „Dienstleistung und Organisation“, wozu Pflege- und Tourenpläne oder die Dokumentation zählen.
In seinem sogenannten „Transparenzbericht“ verzeichnet der MDK einen vierten Qualitätsbereich, der – obwohl er nicht in die Gesamtbeurteilung einfließt – für sich spricht. Bei der stichprobenartigen Befragung im Rahmen der MDK-Prüfung erteilten die Kunden „ihrer“ Caritas-Sozialstation eine glatte Eins.
Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen zeigt sich hocherfreut über das hervorragende Ergebnis: „Die MDK-Prüfung hat nun eindrucksvoll bestätigt, was unsere Kunden uns schon Anfang des Jahres attestierten“, so Lenzen. Bei einer vom sozialstationseigenen Qualitätsmanagement konzipierten Zufriedenheitsbefragung unter allen Patienten lagen gut 91,5 % der Antworten eindeutig im positiven Bereich.
Einen weiteren Aspekt, den Marianne Karda hervorhebt, bilden Schulungen und Pflegekurse. „Es ist uns wichtig, pflegende Angehörige dahingehend praktisch anzuleiten, dass sie die eigene Belastung bei der Versorgung eines Familienmitglieds so weit wie möglich reduzieren“, betont die Sozialstationsleiterin.
Auch der Transparenzbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ist online einsehbar: www.pflegelotse.de .
22.08.2011:
„Fair ist mehr!“ – Bad Kreuznach bekommt Besuch aus Malawi
Caritas Bad Kreuznach und die Schulseelsorge Saarlouis laden zur Fairen Woche ein
Mut tut gut – Gewaltprävention als Ferienworkshop
33 Kinder hatten in Präventions-Workshops der Familienbildungsstätte jede Menge Spaß und lernten gleichzeitig, wie man Mut
bekommt, um sich in unangenehmen oder gefährlichen Situationen zu behaupten.
„Mama, es war schön!“ rief eine Kinderstimme aus dem Gruppenraum. Eine Gruppe Vorschul- und eine Gruppe von Grundschulkindern hatten zwei bzw. drei Tage lang spielerisch an ihrer Selbstbehauptung und Selbstverteidigung gearbeitet. Wie man schon von weitem hören konnte, mit Spaß, Neugier und zunehmender Selbstsicherheit. Unüberhörbar wurde die eigene Stimme auf einer sogenannten Schreistrecke für Gefahrensituationen gestärkt.
Die beiden Diplompädagoginnen Melanie Riedel und Julia Schlegel vom Team ´preventi!´, die die Gruppe leiteten, führten interessante gelenkte Rollenspiele durch, damit sich die Kinder in gefährlichen Alltagssituationen behaupten lernen. Die kids lernten, Gefühle mit dem Körper auszudrücken – ein wichtiger Bestandteil, um bewusst „nein“ sagen zu lernen.
Felix gefiel der lustige Lehrfilm am besten, in dem er bestätigt bekam, dass er über seinen Körper selbst bestimmen darf, also auch eine besonders feucht knutschende Großtante abweisen darf und sich nicht mit Opas Spuckefinger Nutellareste aus dem Gesicht zu wischen lassen braucht.
Mut tut gut wird Anfang Februar 2012 wieder in der Familienbildungsstätte durchgeführt; in Planung sind auch Präventionsworkshops an Grundschulen.
Berlin, den 06. Juni 2011
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues: „Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser ist eine Erfolgsgeschichte.“
Bundesfamilienministerium würdigt beim Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin die vorbildliche Arbeit aller Aktiven in den Mehrgenerationenhäusern.
Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend empfing am
06. Juni 2011 Vertreterinnen und Vertreter der 500 Mehrgenerationenhäuser aus ganz Deutschland zum Tag der Mehrgenerationenhäuser
in Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement vor Ort und ermutigte die Engagierten,
auch weiterhin Menschen für die Arbeit in den Häusern zu gewinnen: „Mit großem Engagement haben Sie Ihre Mehrgenerationenhäuser
und damit das ganze Aktionsprogramm zu einer Erfolgsgeschichte gemacht, die auch in die Zukunft trägt.“
Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser läuft
seit dem Jahr 2006. In den 500 Häusern engagieren sich heute bundesweit über 16.000 freiwillig Aktive, täglich werden die
Häuser von über 40.000 Besucherinnen und Besuchern genutzt.
Aufgrund des Erfolgs des Aktionsprogramms hat sich das Bundesfamilienministerium mit Nachdruck für ein Folgeprogramm eingesetzt,
das generationenübergreifende Angebote noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Die Bewerbungsphase für das neue Aktionsprogramm
beginnt Anfang Juli 2011. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am Folgeprogramm teilnehmen, in jedem Landkreis und
jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden. Jedes Haus erhält - wie im bisherigen Aktionsprogramm - einen jährlichen
Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.
Das Haus in Bad Kreuznach ist eines von 500 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland. Die Mehrgenerationenhäuser sind eine zeitgemäße
Antwort auf viele gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit. Sie leisten einen aktiven Beitrag für mehr Zusammenhalt
in der Gesellschaft. Sie bringen Menschen aller Altersgruppen und Kulturen zusammen, aktivieren das freiwillige Engagement
der Bürgerinnen und Bürger, helfen jungen Familien, unterstützen Ältere und entlasten pflegende Angehörige. Ein Beispiel dafür
ist das Projekt „Fitness…und mehr“ im Mehrgenerationenhaus in Bad Kreuznach.
Die Allgemeine Soziale Beratung des örtlichen Caritasverbandes, die katholische Familienbildungsstätte und das MGH laden Eltern
von Kindergarten- oder Schulkindern zum gemeinsamen „Sporteln“ ein. Um die Fitness kümmert sich eine Mitarbeiterin der Familienbildungsstätte.
Woche für Woche, außer in den Schulferien, gestaltet sie ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm. Mitmachen kann auch, wer
(noch) nicht 100%ig fit ist. Das „Mehr“ können anschließende Eltern-Gespräche bei einer kleinen gesunden Zwischenmahlzeit
im „Café Kleeblatt“ – dem offenen Treff des MGH – sein.
Und es gibt noch mehr am Donnerstagvormittag: Zu den Treffen kommen auch Irmgard Staab oder Ulrike Nickel-Benz. Die Beraterinnen
in der Allgemeinen Sozialen Beratung der Caritas stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Fragen rund um die Themen
„Familie“, „Erziehung“ „Gesundheit“ oder „Soziales“ Rede und Antwort. Bei Bedarf laden sie außerdem Fachleute als Referenten
zu Schwerpunkt-Themen ein.
Die Bundesregierung fördert 500 Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland – eines in nahezu jedem Landkreis und jeder kreisfreien
Stadt. Das sind 500 Anlaufstellen, in denen sich Menschen jeden Lebensalters und jeder Herkunft begegnen, austauschen und
gemeinsam aktiv sein können.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mehrgenerationenhaeuser.de
Pressekontakt MGH Bad Kreuznach:
Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.
Gerhard Lenzen (Geschäftsführer)
Bahnstraße 26, 55543 Bad Kreuznach
Gerhard.Lenzen@caritas-kh.de
0671 / 83 82 81 9
„Teilhabe“: Caritas-Frühjahrssammlung vom 6. Juni bis 16. Juni
Ehrenamtlich Sammelnde bitten auch im Landkreis Bad Kreuznach um Spenden
Das Motto der Caritas-Frühjahrs-Sammlung, die diesmal vom 6. Juni bis 16. Juni stattfindet, lautet „Teilhabe“ – zugleich ein
Plädoyer für ein gemeinschaftliches Miteinander auf Augenhöhe.
„Eben dafür treten die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler auch im Landkreis Bad Kreuznach ein“, betont Caritas-Geschäftsführer
Gerhard Lenzen. „Wenn sie in ihrer Heimatgemeinde von Tür zu Tür gehen, unterstreicht allein das schon den solidarischen Charakter
der Spendenaktion.“
Ein Beitrag für gemeindlichen Zusammenhalt sei auch jede Spende zur Caritas-Sammlung, so Lenzen weiter. „Die Hälfte des Erlöses
verbleibt gleich in der sammelnden Pfarrei; diese entscheidet eigenständig, welchen sozialen Aufgaben vor Ort das Geld zufließt.“
Die übrigen 50 Prozent gehen an die verbandliche Caritas. In der Bad Kreuznacher Geschäftsstelle dienen die Spenden dazu,
Menschen in schwierigen Lebensbedingungen die Hand zu reichen.
„Wenn der Alltag aus den Fugen gerät, kann das den betroffenen Menschen geradezu lähmen“, beschreibt Lenzen. „Da ist vielleicht
die alleinerziehende Mutter, die von der Last der Probleme beinahe erdrückt wird. Oder der Partner eines psychisch kranken
Menschen, der über die Sorge um den Kranken ganz allmählich seine persönlichen Freiräume aufgegeben hat.“
Für sie alle gelte: Wenn das Leben plötzlich nicht mehr „funktioniert“ oder es sich nur noch „da draußen“ abspielt, dann ergreift
selbst tatkräftige Menschen ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleinseins. Mit Nachdruck wirbt Gerhard Lenzen um Verständnis
und Mitgefühl: „Wenn jemand bislang übernommene Aufgaben aus eigener Kraft nicht mehr schultern kann, muss er den Rückhalt
seines Umfelds spüren.“
Als einen Verwendungszweck für die Mittel aus der Caritas-Sammlung benennt der Caritas-Chef ein neues Projekt: Derzeit ruft
der Wohlfahrtsverband „Familienpatenschaften“ ins Leben. Frauen, die sich bei der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
der Caritas in Beratung befinden, bekommen – wenn gewünscht – ehrenamtliche Patinnen oder Paten zur Seite gestellt.
„Das Spielen mit älteren Kindern, praktische Tipps in der Schwangerschaft oder Spaziergänge mit dem Baby – oft sind es kleine
Dinge, die einer belasteten Mutter vieles erleichtern“, resümiert Lenzen Erfahrungen der Schwangerenberaterinnen.
„Für eine andere Familie kann die Begleitung zu einer Behörde eine riesige Hilfe sein – umso mehr, wenn eine Sprachbarriere
zu überwinden ist.“ Bevor sie sich ihrer neuen Aufgabe widmen, werden alle ehrenamtlichen Paten gezielt vorbereitet.
Abschließend bittet Gerhard Lenzen um Unterstützung für die Sammlung. Nicht zuletzt bedeute dies, den freiwilligen Sammlerinnen
und Sammlern freundlich zu begegnen.
Einzelheiten zur Caritas-Sammlung nennt Andreas Esch (Fachdienst „Gemeindecaritas“) unter Telefon 0671/838280 oder per E-Mail: Andreas.Esch@caritas-kh.de.
17.02.2011
Neue Caritas-Arbeitsgemeinschaft gegründet
Sozialstationen wollen Zukunftsthema Pflege stärker mit gestalten
Die am 16. Februar in Trier neu gegründete Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland will die Zusammenarbeit der ihr angeschlossenen ambulanten Dienste stärken und Kräfte bündeln. Ein Ziel ist es, die fachliche und wirtschaftliche Entwicklung der ambulanten Dienste zu fördern und gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen einzutreten. Darüber hinaus setzt sich die AG für die Anliegen älterer und hilfebedürftiger Menschen in der Gesellschaft ein.
Zum Vorsitzenden des neuen Zusammenschlusses wurde Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel, gewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Johannes Simon, Direktor des Caritasverbandes Saarbrücken. Der neuen AG gehören 66 Sozialstationen aus den Bistümern Köln, Limburg, Mainz, Speyer und Trier an, 44 aus Rheinland-Pfalz und 22 aus dem Saarland. Zusammen betreuen diese Sozialstationen jährlich etwa 55.000 Patienten zuhause.
Der Mainzer Domkapitular Prälat Hans-Jürgen Eberhardt als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände Rheinland-Pfalz (AGCV) bezeichnete in seiner Begrüßung das Alleinsein von alten Menschen als große Herausforderung, der sich die Caritas aus dem christlichen Geist heraus stellen müsse.
Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel sagte in ihrem Grußwort, dass die Sozialstationen dazu beitragen, das „zentrale gesellschaftliche Zukunftsthema Pflege“ aktiv mit zu gestalten. Die Gründung der AG sei eine Weichenstellung für die zukünftige Arbeit, denn nur ein starker Zusammenschluss mache es möglich, die Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu gehören vor allem die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Fachkräftemangel in der Pflege und die steigenden Anforderungen älterer Menschen an ein selbstbestimmtes Leben im Alter. So ergeben aktuelle Umfragen, dass 95 Prozent der Befragten sich wünschen, auch bei schwerer Krankheit und Pflegebedürftigkeit ihren Alltag eigenverantwortlich zuhause gestalten zu können. „Bedarfe an ambulanten Hilfeangeboten werden nicht nur mengenmäßig, sondern auch hinsichtlich der Qualität und der Bedarfsgerechtigkeit steigen“, so Dr. Kugel. Umso wichtiger sei es daher, eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Initiierung gemeinsamer Projekte zu haben.
Ausblicke in die Zukunft der Pflege stellte der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe KDA, Dr. Peter Michell-Auli, vor. Schätzungsweise 4,25 Millionen Pflegebedürftige werde es im Jahr 2050 geben, aber nur 15 Prozent wünschten sich einen Lebensabend in einem Altenheim. Die eindeutige Präferenz liege bei der Pflege zuhause. Michell-Auli legte dar, dass dem sozialen Umfeld, dem „Quartier“, in dem die Menschen leben, eine entscheidende Rolle zukomme: Barrierefreie öffentliche Räume, Treffpunkte für alte Menschen und neue, bedarfsgerechte Hilfe- und Unterstützungsleistungen seien Voraussetzungen, dass alte Menschen trotz Pflegebedürftigkeit zuhause leben können. Eine zukunftsorientierte Option für ambulante Dienste sei es, diese Entwicklungen mit zu gestalten, beispielsweise durch alternative Dienstleistungsideen wie Betreute Wohngruppen oder ambulante Tages- und Nachtpflege.

Der Vorstand der Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland
Sandra Bartmann (Direktorin des Caritasverbandes Trier), Angelika Brockers (Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn), Peter Haase (Geschäftsführer der Ökumenischen Sozialstation Thaleischweiler/Fröschen), Gerhard Lenzen (Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Hunsrück-Nahe), Wolfgang Schnörr (Geschäftsführer des Caritasverbandes Mainz, Michael Schütz (Geschäftsführer des Caritasverbandes Schaumberg-Blies), Johannes Simon (Direktor des Caritasverbandes Saarbrücken, Stellvertretender Vorsitzender), Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel (Vorsitzender). Geschäftsführerin ist Anne Veit-Zenz, Diözesan-Caritasverband Trier.
Mami und Papi haben frei“ geht in die zweite Runde
Am 11. Dezember (3. Advents-Samstag) ist es wieder so weit: von 10.30 bis 15.30 Uhr werden Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren im MGH betreut, auf Weihnachten eingestimmt und mit tollen Aktionen überrascht. Für Getränke und einen Mittagssnack ist gesorgt. Die Eltern wissen ihre Kinder in guter Obhut und können die Dinge erledigen, die „liegen geblieben“ sind wie Weihnachtseinkäufe, eine Verabredung mit Freunden oder ein Besuch in der Sauna …
Zu dem gemeinsamen Abschluss mit zwei tollen Überraschungen sind auch die Eltern herzlich eingeladen (ab ca. 14.30 Uhr).
Die Kinder können um 10.30 Uhr in die Bahnstraße 26 gebracht, und um 15.30 Uhr dort abgeholt werden.
Informationen gibt es unter 0671 - 83 82 80.
Bitte melden Sie ihr Kind bis 06.12.2010 an. Die Plätze sind begrenzt.
Vortrag: Mobbing in der Schule
Mobbing kommt in allen Altersstufen und Schulformen vor, am häufigsten in den 6. bis 10. Klassen.
Mobbingvorgänge sollten sensibler wahrgenommen werden; betroffene Kinder müssen lernen, sich davor zu schützen.
Wie dieses Ziel erreicht werden kann und was genau unter Mobbing zu verstehen ist, wird an diesem Abend erläutert.
Termin: Montag, 4.10.2010, 19.30 Uhr
Ort: Katholische Familienbildungsstätte, Caritasverband, Bahnstraße 26, 55543 Bad Kreuznach
Referentin: Melanie Schleider, Heilpädagogin
Ein Kurs für Kinder und Jugendliche ab der 6. Klasse unter dem Titel „Sonst bist du dran“ beginnt am 08.11.2010.
Weitere Informationen:
Caritasverband, Bahnstraße 26, 55543 Bad Kreuznach. Tel.: 0671 83828 0; E-Mail: info@caritas-kh.de
„Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt…“
Matinee für die Stiftung „Mittelpunkt Mensch“; Hans-Peter Briegel als prominenter Gast
Gesprächsrunde AD(H)S
Zum ersten Mal hat sich in der Caritas-Familienbildungsstätte die Gespächsrunde für betroffene Eltern von AD(H)S-Kindern getroffen.
Bei AD(H)S-Kindern liegt ein Aufmerksamkeits-Defizit oder eine Hyperaktivitäts-Störung vor und das Leben mit ihnen bindet meistens viel
Energie.
Endlich eine Anlaufstelle zum Reden haben, Tipps für den aufreibenden Alltag mit einem AD(H)S-Kind bekommen, das Herz ausschütten können, ähnlich Betroffene treffen. Das sind die Erwartungen, die die anwesenden Eltern
äußerten ....
Weitere Informationen zur Gesprächsrunde AD(H)S finden Sie hier.
Januar 2010

Bei dem Benefiz-Konzert der Mainzer Hofsänger am 11. Dezember 2009 in Wallhausen zugunsten der Caritas-Stiftung 'Mittelpunkt Mensch' konnte ein Erlös von insgesamt 6.000 Euro erzielt werden.
Unser Dank gilt allen Besuchern des Konzerts sowie allen Sponsoren! Nur mit deren Unterstützung war es möglich, ein solches Konzert zu veranstalten:
- Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz
- Sparkasse Rhein-Nahe
- Schwollener Sprudel
- Kirner Privatbrauerei Andres
- Weingut Prinz Salm Wallhausen
- Kirchengemeinde Wallhausen
Frau Julia Klöckner, die Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 'Mittelpunkt Mensch' nahm erfreut den Scheck der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz entgegen.
Haiti: Auch außerhalb der Hauptstadt große Schäden
Viele Opfer auch auf dem Land. Caritas-Mitarbeiter bergen weitere 50 Überlebende.
Freiburg, 17. Januar 2010. Am Wochenende konnten Suchtrupps, in denen zahlreiche Caritas-Mitarbeiter arbeiten, in Port-au-Prince weitere 50 Überlebende der Erdbebenkatastrophe bergen. "Auch wenn die Chancen auf ein Überleben unter den Trümmern stündlich
sinken", berichtet Alexander Bühler, "arbeiten die Trupps fieberhaft weiter." Der Mitarbeiter von Caritas international ist
seit Samstag vor Ort.
An den Sucharbeiten beteiligen sich neben Caritas-Helfern auch zahlreiche Ordensleute und viele andere Einheimische. "In diesen
Tagen macht sich das Prinzip bezahlt, in erster Linie mit lokalen Caritas-Organisationen zu kooperieren", sagt der Präsident
des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher, "Diese kennen sich genau aus, wissen, wo sich zum Zeitpunkt des Unglücks
viele Menschen aufgehalten haben, und können oft improvisieren, wenn internationale Helfer nicht weiter wissen. Die kirchlichen
Strukturen, Pfarreien und Caritas-Einrichtungen leisteten schon Erste Hilfe und verteilten Hilfsgüter, als die internationale
Hilfe noch gar nicht unterwegs war."
Caritas-Mitarbeiter erreichten am heutigen Sonntag die Region um Léogâne, etwa 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince. "Hier sind etwa 70 bis 80 Prozent der Gebäude zerstört", sagt Alexander Bühler, "man muss dauernd den Mundschutz tragen,
weil Leichengeruch in der Luft liegt." Weitere 20 Kilometer weiter westlich, in dem Ort Petit Goave, sind viele der alten Holzhäuser dagegen unzerstört. "In dieser Region auf dem Land schätzen wir", so Bühler, "dass etwa
40 bis 50 Prozent der Gebäude zerstört sind. Schwierig ist für die Bergungskräfte, dass Hangrutsche und Steinschläge manche
Straßen unpassierbar gemacht haben."
Das internationale Caritas-Netzwerk bringt derweil weitere Hilfslieferungen ins Land. Zurzeit sind LKW-Konvois mit Nahrungsmitteln
und Medikamenten aus der Dominikanischen Republik auf dem Weg nach Haiti. Montag und Dienstag werden Hilfsflüge mit Zelten,
Nahrungsmitteln, Decken und medizinischer Ausrüstung in Port-au-Prince erwartet.
Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf.
Spenden mit Stichwort "Erdbeben Haiti" werden erbeten auf:
Caritas international, Freiburg,
Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00
02. November 2009
Mainzer Hofsänger singen
zugunsten der Caritasstiftung "Mittelpunkt Mensch"

Am 11. Dezember 2009 geben die Mainzer Hofsänger ein Konzert in der Katholischen Pfarrkirche Wallhausen. Beginn ist um 18:00
Uhr.
Eintrittskarten sind zum Preis von 12 Euro bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
- Haus der Geschenke Wingenter, Wallhausen
- Bäckerei Daum, Wallhausen
- Sparkasse Rhein-Nahe, Wallhausen
- Sparkasse Rhein-Nahe, Kornmarkt (Information), Bad Kreuznach
- Caritas Dienststellen in Bad Kreuznach, Boppard, Idar-Oberstein und Simmern
Der Eintrittspreis an der Abendkasse beträgt 14 Euro.
Das Konzert wird gesponsert von der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz und der Sparkasse Rhein-Nahe.
21. September 2009
Angehörige suchtkranker Menschen finden Unterstützung
Ob Alkohol, Medikamente oder Glücksspiel: Wer im engsten Familienkreis mit einem suchtkranken Menschen zu tun hat, ist einer hohen Belastung ausgesetzt. Zumeist wird das Suchtverhalten durch Familienangehörige vertuscht, verdeckt oder totgeschwiegen. Konflikte und Verstrickungen nach innen und außen sind damit vorprogrammiert.
Austausch in der Gruppe entlastet
Wer aus dieser Co-Abhängigkeit herauskommen will, findet Hilfe in der Angehörigengruppe des Caritasverbandes. Sie findet alle
14 Tage unter der Leitung von Suchtberaterin Jutta Gewehr statt.
In diesem geschützten Raum werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich ihrer Leiden bewusst. Sie lernen, ihre Belastungen
und Verstrickungen wahrzunehmen und einen gangbaren Weg aus ihrer Situation zu entwickeln. „Hinter jedem Angehörigen eines
suchtkranken Menschen verbirgt sich eine große Leidensgeschichte“ so Gewehr, die seit über 20 Jahren mit Menschen dieser Zielgruppe
arbeitet.
Positive Wirkung auch auf die suchtkranke Person
In zahlreichen Fällen hat diese Gruppenarbeit schon dazu geführt, dass Suchtkranke den Weg zur Beratungsstelle gefunden haben.
Viele von ihnen sind nüchtern geworden und auch geblieben.
Dieser Erfolg tut nicht nur der (ehemals) suchtkranken Person gut; auch der Paarbeziehung bzw. der Familie ist damit eine große Last genommen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Jutta Gewehr unter der Telefonnummer 0671 83838-22 oder per E-Mail. Jutta.Gewehr@caritas-kh.de
20. September 2009
Trommeln für Kinder in aller Welt ...
... lautete das Motto des Weltkindertages 2009 in Bad Kreuznach.
Caritas-Mitarbeiterin Cecilia Adrian lud Kinder mit ihren Eltern zum gemeinsamen Trommeln ein.
26. August 2009
Café Kleeblatt
- Der offene Treff
Das Café Kleeblatt ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt und bietet für alle Interessierten einen Ort, an dem man sich ungezwungen treffen, miteinander unterhalten und gemütlich beisammen sein kann. Getränke und Snacks sind für einen kleinen Preis täglich frisch erhältlich.
Der offene Treff ist dienstags, mittwochs und donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr für Sie geöffnet. Nutzen Sie unser Café Kleeblatt wie Ihr Wohnzimmer und fühlen Sie sich wohl!
Sie finden uns in der Bahnstraße 26 / Caritasverband in Bad Kreuznach. Bei Fragen können Sie uns unter der Telefonnummer 0671 83828-0 oder per E-Mail mehrgenerationenhaus@caritas-kh.de erreichen.
Bei uns sind Sie herzlich willkommen!


Caritas-Stiftung Mittelpunkt Mensch: Kuratorium einstimmig gewählt
Mit seiner noch jungen Stiftung „Mittelpunkt Mensch“ beschreitet der Caritasverband für die Region Rhein-Hunsrück-Nahe e. V. einen neuen Weg zur nachhaltigen Finanzierung seiner Angebote für hilfsbedürftige Menschen.
Alter, Krankheit, Vereinsamung oder Armut: Künftige Stiftungsaktivitäten werden die vielen Gesichter menschlicher Not ins
Licht rücken – und konkrete Unterstützung für Betroffene einwerben.
Jetzt kam erstmals das sechsköpfige Stiftungskuratorium zusammen. Teil des im Wortsinne „entscheidenden“ Gremiums sind Kraft
Amtes Lothar Butzbach, der zurzeit den Verbandsvorsitz innehat, sowie die Caritas-Geschäftsführung: Birgitta Bauer für den Rhein-Hunsrück-Kreis und Gerhard Lenzen für die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld.
Drei ehrenamtliche Mitglieder komplettieren das Kuratorium. Dafür konnte die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner gewonnen werden. Aus dem Kreis Birkenfeld kommt Eckhard Meising, Notar im Ruhestand. Drittes ehrenamtliches Kuratoriumsmitglied ist Walter Desch, in vielen Funktionen im Sport engagiert und mit Lebensmittelpunkt im Rhein-Hunsrück-Kreis.
Die konstituierende Sitzung bot den Rahmen für das Überreichen der Berufungsurkunden. Anschließend wurde die Spitze des Kuratoriums
gewählt: Den Vorsitz hat Julia Klöckner übernommen; stellvertretender Vorsitzender ist Walter Desch.
Die Kuratoriumsmitglieder haben sich „auf die Fahne geschrieben“, die Stiftungsarbeit zu fördern und deren Anliegen gezielt
in die Öffentlichkeit zu tragen. Dabei gehe es natürlich auch darum, „Türen zu öffnen“, betont Julia Klöckner. „Die öffentlichen
Kassen sind leer. Immer wichtiger wird deshalb das gesamtgesellschaftliche Engagement für die Solidarität in unserer Gesellschaft. Mit der Stiftung Mittelpunkt Mensch möchten wir auf Hilfsbedürftige aufmerksam
machen und konkret helfen. Deshalb komme ich der Bitte gerne nach, den Kuratoriumsvorsitz zu übernehmen.“
Eckhard Meising und Walter Desch zeigen sich ähnlich motiviert; der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende unterstreicht
überdies einen – manchmal übersehenen – Aspekt sozialer Arbeit. Die Stiftung biete auch eine Plattform, um vorbeugende Projekte
zu fördern: „Prävention bedeutet beispielsweise, Kindern in schlechter Ausgangsposition zu helfen. Sie sollen spüren, dass
es im eigenen Leben dennoch vorangeht. Prävention ist immer auch Persönlichkeitsstärkung.“
Bei Detailfragen zur Stiftung „Mittelpunkt Mensch“ ist die Caritas-Geschäftsführung persönlich ansprechbar:
Gerhard Lenzen unter Telefon 0671 838280 oder per E-Mail: Gerhard.Lenzen@caritas-kh.de
Birgitta Bauer unter Telefon 06761 919670 oder per E-Mail: Birgitta.Bauer@caritas-simmern.de
72 Stunden-Aktion: Aufträge erfüllt
Bad Kreuznach, 11.05.2009: „Baut ein Mehrgenerationenhäuschen als Spielhaus für Kinder“. So lautete ein Auftrag an den Pfadfinderstamm St. Franziskus
aus Bad Kreuznach. Am Donnerstag, 7. Mai haben sie per Flugzeug die Nachricht mit ihrer Herausforderung erhalten. Sie hatten
72 Stunden Zeit, die Welt ein bisschen besser zu machen.
20 Kinder und Jugendliche waren damit beschäftigt, Holz, Dachpappe, Farben und vieles mehr zu organisieren. Es wurde geschraubt,
gebohrt, gehämmert und gestrichen, denn die Zeit war knapp.
Denn im benachbarten Kindergarten St. Josef warteten gleich mehrere Aufgaben: Hochbeete bauen und bepflanzen, einen Kräutergarten neu anlegen und ein Gartenhaus
aufstellen.
Pünktlich zum Abschlussfest am Sonntagnachmittag waren die Aufträge erledigt. Sogar eine Zusatzaufgabe wurde erfüllt: Drei
Jugendliche haben eine Wand im Zentrum St. Hildegard mit ihrer Darstellung mehrerer Generationen bemalt. Ein Bild, über das
Passanten ins Gespräch kommen werden.
Auch Julia Klöckner und Oberbürgermeister Andreas Ludwig haben sich das Ergebnis der Gruppe mit Freuden angesehen. Er war der Projektpate der Pfadfinderinnen und Pfadfinder und hat sich für deren Engagement herzlich bedankt.
Suchtberatung vorgestellt
Schülerinnen und Schüler der Bethesda-Schule der kreuznacher diakonie waren am 24. April zu Besuch bei der Fachstelle für Suchtprävention des Caritasverbandes Bad Kreuznach.
Spielerisch informierten Heinz-Jürgen Menche und Hanno Bumb über die Angebote der Suchtberatung.
Anhand des Einordnungsspiels wurden die Schüler sensibilisiert für die Anfänge von Suchtentwicklung und deren Verlauf.
Elisabeth-Preis für die „Quasselsuse“ der Bad Kreuznacher Caritas
Preisverleihung in Trier: 5.000 Euro für die Weiterführung der Kindergruppe
Trier, 30.04.2009. Erstmals verlieh der Diözesan-Caritasverband Trier gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern (Saarländischer Rundfunk, Handwerkskammer
Trier, Industrie- und Handelskammer Trier, Institut FOREG, Paulinus) kürzlich den mit insgesamt 18.000 Euro dotierten Elisabethpreis.
Damit werden innovative Hilfsmaßnahmen und Projekte prämiert, die Kinder und Jugendliche in besonderer Weise fördern. Hintergrund
ist eine Befähigungsinitiative der Caritas in Deutschland: „Mach Dich stark für starke Kinder.“
Namentlich verweist die Auszeichnung auf die Heilige Elisabeth und ihren „kompromisslosen Einsatz für Arme und Kranke“, wie
Prälat Franz-Josef Gebert als Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes die Patronin der verbandlichen Caritas prägnant beschrieb.
Die Preisverleihung durch Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel und Dr. Manfred Schenk vom Institut für regionale Sozialforschung
geriet zu einer besonderen Feierstunde auch für die Caritas Bad Kreuznach:
Die „Quasselsuse“ – eine Gruppe eigens für Kinder aus suchtbelasteten Familien oder von psychisch erkrankten Eltern – wurde
mit sage und schreibe 5.000 Euro „belohnt“.
Ein unbeschwertes „Kinderprogramm“ aus Rollen- und Bewegungsspielen, Phantasiereisen oder kreativen Arbeiten schafft im vierzehntägigen
Rhythmus Freiräume, in denen Kinder aus betroffenen Familien trotz der erschwerten Situation ganz einfach Kind sein können.
Außerdem gibt es kindgerecht aufbereitete Informationen rund um das Thema „Sucht“.
Gestaltet werden die Treffen durch Caritas-Mitarbeiter Frank Ohliger-Palm und Gabi Niebergall von der örtlichen Katholischen
Familienbildungsstätte.
Beide Pädagogen waren gemeinsam mit Caritas-Geschäftsführer Gerhard Lenzen sowie Hanno Bumb, dem Fachdienstleiter der Caritas-Suchtberatung
Bad Kreuznach, nach Trier gekommen, um in stimmungsvollem Rahmen den Preis entgegenzunehmen, der nicht zuletzt auch gelungenes
Zusammenwirken in Netzwerken und Allianzen würdigt.
Eben diesen Aspekt betonte Ohliger-Palm während einer Talk-Runde in der Promotionsaula des Priesterseminars: „Die Kindergruppe `Quasselsuse´ ist die gelebte Kooperation zwischen der
Caritas-Suchtberatung und der Katholischen Familienbildungsstätte in Bad Kreuznach“, so der Suchtberater. „Wir werden wahrgenommen
und in die soziale Arbeit am Ort einbezogen.“
Der Bestimmungszweck des Elisabethpreises kommt deshalb zupass: Die 5.000 Euro sollen ausdrücklich Unterstützung sein, damit der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden kann. Nur zu gerne führt man in Bad Kreuznach die „Quasselsuse“ fort. So bleibt die Nachhaltigkeit der präventiv arbeitenden Kindergruppe, übrigens ein weiteres Kriterium bei der Preisvergabe, auch in den kommenden Jahren angelegt.
Gerhard Lenzen bedankt sich nun mit Nachdruck bei allen, die die Ausschreibung des Elisabethpreises initiiert haben. Zugleich ist es dem Bad Kreuznacher Caritas-Chef ein Anliegen, die Bedeutung besonderer Zuwendungen zu betonen: „Unterstützung von dritter Seite – ob aus der Wirtschaft, durch andere Institutionen oder als Spenden von Privatpersonen – helfen uns spürbar, dringend benötigte Angebote für ratsuchende Menschen aufrechtzuerhalten.“
Details zur Kindergruppe „Quasselsuse“ nennt Frank Ohliger-Palm telefonisch unter 0671 83828-23, per E-Mail: Frank.Ohliger-Palm@caritas-kh.de oder auf dieser Seite .
Neu: Ambulante Rehabilitation für suchtkranke Menschen
Gemeinsames Projekt der Caritasverbände im Raum Bad Kreuznach und Bingen
Bingen, 8. Januar 2009: „Meine Mobilität erhalten“, „im eigenen Lebensumfeld verbleiben können“, „meine Kinder versorgen und den Arbeitsplatz nicht
verlieren“ sind wesentliche Problemkreise, für die suchtkranke Menschen nach Lösungsmöglichkeiten und Hilfe suchen, wenn eine
Therapie ansteht. Dafür gibt es ein Angebot der Caritasverbände Mainz e. V. und Rhein-Hunsrück-Nahe e. V. Mehr

von links:
Hanno Bumb, Gerhard Lenzen, Regine Kircher-Zumbrink (Bad Kreuznach), Gernot Scherer, Thea Feldhege (Bingen)
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Familienbildungsstätte feierte 10-jähriges Jubiläum der Vater-Kind-Gruppe
Vom Non-Stop-Regen ließ sich keiner die Laune vermiesen:
Die Vater-Kind-Gruppen der Caritas-Familienbildungsstätte unter der Leitung von Dipl. Sozialpädagoge und dreifachem Vater
Udo Porth feierten 10-jähriges Jubiläum!
Folgerichtig stimmte die Gästeschar in der DJK-Halle im Zentrum St. Hildegard zu Beginn an: „Heute ist ein Tag, an dem ich
lachen kann; heute ist ein Tag, an dem ich froh sein kann …“
Wie Ulrike Nickel-Benz, pädagogische Leiterin der Familienbildungsstätte bei der Begrüßung von rund 80 Gästen betonte, ist
es sehr erfreulich, wie viele Väter seit Bestehen dieses spezifischen Angebots teilnehmen. Sinn und Ziel dieser regelmäßig
alle zwei Wochen stattfindenden Treffen ist es, dass Väter bewusst und sinnvoll Zeit mit ihrem Kind verbringen – auf Vätermanier
versteht sich, d. h. Bewegungsspiele und Toben, Werkeln und gemeinsame Unternehmungen stehen im Vordergrund.
Denn: „Väter lachen anders, Väter erzählen andere Geschichten, Väter zeigen ihren Kindern andere Welten …“ zitierte sie aus
einem Gedicht von Frank-Ole Haake.
Beim Jubiläumsfest wurden Spiele für die Kinder, Papas und – heute ausnahmsweise auch zugelassen – Mamas angeboten.
Während die kids mit Pedalos und Rollbrettern „unter dem Regen durch“ um die Wette fuhren oder beim Riesendosen-Werfen Gewinne
kassierten, nahmen die Erwachsenen Grill, Kaffeemaschine und Fotokameras in Betrieb. Spiele mit und unter dem Schwungtuch
sorgten für gemeinsame Aktivität.
Ehrengast war ein Vater, der ununterbrochen 10 Jahre lang teilnahm.
