Caritas International informiert:  
 
 
 
Im Fokus: Hilfe für die Erdbebenopfer in der Türkei
 
 
 
Inhalt
1.     Soforthilfen für die Erdbebenopfer in der Türkei
2.     Bericht aus Gedikbulak - ein vom Erdbeben zerstörtes Dorf in der Türkei
3.     Überschwemmungen in Kambodscha
4.     Jetzt versinkt auch Mittelamerika in den Fluten
5.     Ostafrika - ein Augenzeugenbericht
6.     Neuer Rekord bei der Aktion "Eine Million Sterne"
 
 
 
 
Soforthilfen für die Erdbebenopfer in der Türkei
 
 
Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, und die Diakonie Katastrophenhilfe haben zunächst 100.000 Euro für Soforthilfen zugunsten der Erdbebenopfer bereitgestellt. In einem ersten Schritt sollen mehrere tausend Menschen mit Hilfsgütern versorgt werden. Neben Nahrungsmitteln und Medikamenten werden vor allem Zelte, Decken und Gasheizgeräte benötigt, weil die Temperaturen in den betroffenen Gebieten nachts unter den Gefrierpunkt sinken.
Während in den Städten der Region die Bergungsteams schon kurz nach dem Beben erste Hilfe leisteten, ist bei den Erdbebenopfern in den teils schwer zugänglichen Bergdörfern noch wenig Unterstützung angekommen. Die türkische Partnerorganisation „Support to Life“ von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe konzentriert ihre Hilfsmaßnahmen daher auf die ländlichen Regionen.
Vier Tage nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei sind rund 500 Todesopfer geborgen, doch ihre Zahl steigt weiter. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist nicht bekannt. Nach ersten Schätzungen sind in der Region 200.000 Menschen von dem Erdbeben betroffen. Mehr als 2.000 Häuser wurden zerstört. Berichten zufolge hat das Beben vor allem außerhalb der Städte Van und Ercis große Schäden verursacht: Etliche Dörfer seien dem Erdboden gleich gemacht.
Auch Sie können helfen! Verlinken Sie Ihre Webseite mit unserem Hilfsaufruf zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei: http://www.caritas-international.de/tuerkei   
 
Bericht aus Gedikbulak - ein vom Erdbeben zerstörtes Dorf in der Türkei
 
 

Ein Erdbebenopfer vor den Trümmern ihrer Existenz.
Gedikbulak ist eines der am meisten betroffenen Dörfer: Alle 300 Haushalte, rund 1.780 Menschen, wurden von dem Erdbeben schwer getroffen. Obwohl alle Häuser schwer beschädigt sind, erhielt das Dorf bisher nur 30 Zelte. Seit dem Tag des Erdbebens gibt es weder Strom noch Wasser. Die beide Schulgebäude im Dorf sind ebenfalls zerstört.
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Überschwemmungen in Kambodscha
 
 

Kim Rattana (l.) bei einer Hilfsgüterverteilung. Foto Caritas Kambodscha
Wochenlange Regenfälle lösten in Südostasien die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten aus. In Kambodscha forderten die Fluten bisher mindestens 250 Menschenleben.
Kim Rattana, Direktor der Caritas Kambodscha, berichtet über die Hilfsaktionen: (Aufgezeichnet von Stefan Teplan).
"... Wir haben uns zunächst auf drei wichtige Bereiche konzentriert: Lebensmittel, medizinische Versorgung und sanitäre Anlagen. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium betreiben wir mobile Kliniken in der Provinz Kampong Thom und wollen auch in anderen Provinzen mehrere solcher Kliniken aufbauen. Wir haben an 4000 Familien Moskitonetze ausgegeben, doch es werden noch viel mehr gebraucht. Die Caritas Kambodscha bereitet gerade die Verteilung weiterer Moskitonetze und Decken vor. Die Caritas Deutschland unterstützt uns mit 40.000 Euro und andere Caritas-Organisationen wie Cordaid (Caritas Niederlande), CAFOD (Caritas England), CRS (Caritas der USA) leisten ebenfalls entscheidende Hilfe...."
 
Jetzt versinkt auch Mittelamerika in den Fluten
 
 

Die Fluten zerstören alles - auch die Ernte!
Die schwersten Überschwemmungen seit Hurrikan Mitch werden aus Guatemala, El Salvador, Nicaragua und Honduras gemeldet.
Die einheimischen Caritas-Organisationen leisten Soforthilfe und liefern Trinkwasser, Nahrungsmittel, Kleidung, Decken und andere Materialien des täglichen Bedarfs, darunter Medikamente, Koch- und Essgeschirr sowie Hygieneartikel. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, hat ihnen für diese Soforthilfen zunächst 60.000 Euro zur Verfügung gestellt und ruft dringend zu Spenden für die Überschwemmungsopfer auf.

In den Notstandsgebieten ist die Wasserversorgung zu 90 Prozent zusammengebrochen. Wenn die Menschen in der Not Wasser aus den überfluteten Flüssen trinken, drohen zudem Infektionen und Krankheiten. Das Hilfswerk der deutschen Caritas unterstützt in der von der UNO als „vom Klimawandel besonders gefährdet“ eingestuften Region bereits seit einigen Jahren Projekte zur Katastrophenvorsorge.
 
Ostafrika - ein Augenzeugenbericht
 
 

Schwindende Hoffnung in den Dürregebieten. Foto: Val Morgan / Caritas Schottland
Val Morgan von der Caritas Schottland hat mehrere Caritasprojekte in Äthiopien besucht und berichtet:
"...In weiten Teilen der Region Oromia in Südäthiopien hat es seit März 2010 nicht mehr geregnet. Rund 4,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine Viertelmillion Nutztiere sind bereits verendet. Vergangene Woche habe ich es mit eigenen Augen gesehen: Ich traf Menschen, die nur mehr von Nothilfe leben und ich sah die verwesenden Kadaver von Rindern an den Straßenrändern.
... Die Caritas-Hilfe kommt gut an. Viele Menschen, die ich traf, erzählten mir, ohne sie wären sie wahrscheinlich schon tot. Neben den Lebensmitteln, dem Bau von Brunnen und anderen Hilfen liegt ein Fokus der Caritas auch darauf, den Viehhirten weitere Einkommensquellen zu ermöglichen. Ich besuchte etwa eine lokale Kooperative, die begonnen hat, Seife für den Verkauf auf regionalen Märkten zu produzieren.
Hilfsorganisationen und die ganze internationale Staatengemeinschaft müssen dringend noch sehr viel mehr tun, damit sie Hilfe zur Selbsthilfe für die Ärmsten in unserer Welt leisten, besonders in so schwierigen Zeiten wie dieser. ..."
 
Neuer Rekord bei der Aktion "Eine Million Sterne"
 
 
Mit 70 Veranstaltungsorten im gesamten Bundesgebiet stellt die diesjährige Aktion "Eine Million Sterne" einen neuen Rekord auf. Allein in der Diözese Münster findet die Lichteraktion am 12. November in 13 Gemeinden statt, gefolgt von 9 Veranstaltungsorten im Erzbistum Freiburg sowie jeweils 7 in den Bistümern Mainz und Rottenburg-Stuttgart. Sie finden die vollständige Liste der Orte mit Links zu den einzelnen Veranstaltern unter: http://www.caritas-fuer-caritas.de/80683.html

 

Im Fokus: Katastrophenhilfe in Afrika und Asien
 
Inhalt
1.     Pakistan - neue Fluten bedrohen fünf Millionen Menschen
2.     Ostafrika - Nothilfe noch über Monate nötig
3.     Japan - Die Caritas hilft beim Wiederaufbau von kleinen Geschäften
4.     Taifun wütet auf den Philippinen
5.     Ankündigung: Fachkräfte aus der Caritas-Behindertenhilfe in Bolivien zu Besuch
6.     Caritas international beteiligt sich an "Kaffee.Pause.Fair"
7.     Caritas international beim NRW-Tag in Bonn
8.     Caritas-Buchtipp: Korruption begrenzen
 
 
 
 
Pakistan - neue Fluten bedrohen fünf Millionen Menschen
 
 

Michel Roy (M.) beim Besuch eines Caritas-Camps in Südpakistan. Foto: Caritas Pakistan
Rund ein Jahr nach der großen Flutkatastrophe in Pakistan stehen in der südlichen Region Sindh erneut Teile des Landes unter Wasser. Daniel Apolinarski, der Pakistan-Experte von Caritas international, war vor Ort und berichtet von der aktuellen Situation im Sindh und von den Fortschritten beim Wiederaufbau im Bundestaat Multan. Immer deutlicher wird für die Helfer vor Ort, dass mehr Vorsorgemaßnahmen getroffen werden müssen, um die Auswirkungen solcher Katastrophen in Zukunft zu minimieren.
Zum Bericht über die aktuelle Lage in Pakistan
 
Ostafrika - Nothilfe noch über Monate nötig
 
 
Die Lage in Ostafrika bleibt angespannt. Nach Einschätzung unserer Afrika-Experten werden die von der Hungersnot bedrohten Menschen noch mehrere Monate lang auf internationale Hilfe angewiesen sein. Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen Caritas, und ihre Partnerorganisationen arbeiten daher nach wie vor auf Hochtouren, um die Betroffenen mit den notwendigsten Gütern zu versorgen. Aufgrund des großen Umfangs der Hilfsaktionen ruft Caritas international weiterhin dringend zu Spenden auf.
 
Japan - Die Caritas hilft beim Wiederaufbau von kleinen Geschäften
 
 

Das Gebäude steht noch, doch "x" bedeutet Abriss - zu groß sind die Schäden an dem Haus. Foto: Reinhard Würkner, Caritas international
An der Ostküste Japans hat der Tsunami vom März 2011 auch zahlreiche Ladengeschäfte zerstört. Gerade die Betreiber kleiner Läden sind in Existenznöte geraten. Die Caritas Japan hilft nun den Kleinunternehmern, ihre Geschäfte wieder aufzubauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Reinhard Würkner von Caritas international und Laura Sheahen von der Caritas USA (CRS) kamen vor kurzem von einer Reise zurück, in der sie sich ein Bild von den Fortschritten beim Wiederaufbau machten und sprachen mit Betroffenen. Laura Sheahen hat in einer Reportage die Eindrücke zusammengefasst.
Lesen Sie hier weiter
 
Taifun wütet auf den Philippinen
 
 
Die Philippinnen werden wieder von schweren Stürmen heimgesucht.  Seit Juli haben schwere Tropenstürme und heftige Regenfälle bislang 23 Todesopfer gefordert, Tausende von Häusern zum Teil schwer beschädigt und mehrere Gebiete überschwemmt. Die Caritas der Philippinen hilft mit Unterstützung von Caritas international, dem Hilfswerk der Deutschen Caritas, schon seit Juli den Betroffenen. 700 Familien (rund 3.700 Personen) erhalten von der Caritas Hygieneartikel und Haushaltsgegenstände. Die Hilfe der Caritas konzentriert sich dabei besonders auf Familien mit besonders bedürftigen Angehörigen wie zum Beispiel schwangeren Frauen, kranken und schwachen Personen Menschen mit Behinderungen.
 
Ankündigung: Fachkräfte aus der Caritas-Behindertenhilfe in Bolivien zu Besuch
 
 

Enrique Castanos und Ofelia Bustillos. Foto: Caritas Bolivien
Zwei Fachkräfte aus der Behindertenhilfe der Caritas Bolivien, Ofelia Bustillos und Enrique Castaños, besuchen im Rahmen der Aktion "Caritas für Caritas" deutsche Kolleg(inn)en. Vom 2. bis zum 12. November sind sie zu Gast bei Verbänden und Einrichtungen in Freiburg, Altötting, Regensburg, Fürstenfeldbruck und Dachau. Außerdem steht ein Besuch beim  Regens-Wagner-Werk in Hohenwart auf dem Programm. Das Projekt der beiden Caritas-Kolleg(inn)en ist Schwerpunkt der diesjährigen Aktion "Eine Million Sterne". Ofelia Bustillos und Enrique Castaños werden am 12.11. die Lichter-Aktion in Dachau eröffnen, die der Caritasverband mit einem "Tag der offenen Tür" seiner Behindertenarbeit verbindet.
Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie unter:
 
Caritas international beteiligt sich an "Kaffee.Pause.Fair"
 
 

Diana Schwarz von Caritas international beim Ausschenken von Fairtrade-Kaffee. Foto: Caritas international, Stefan Teplan
Am Tag des Kaffees, dem 30. September 2011, macht TransFair auf gerechten Handel mit Kaffee aufmerksam und ruft zum Weltrekordversuch im Kaffeetrinken auf. Ziel der Veranstaltung "Kaffee.Pause.Fair" ist: Bundesweit sollen an diesem Tag mindestens 500.000 Tassen fair gehandelter Kaffee getrunken werden.

Gemeinsam mit der Freiburger Initiative "Fairtrade Towns" hat Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen Caritas, eine "Kaffee.Pause.Fair" in der Kantine des Deutschen Caritasverbands e. V. veranstaltet. Jede Tasse Fairtrade-Kaffee zählt, wenn es darum geht, den Kaffeebauern im globalen Süden bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen.
Den aktuellen Stand der getrunkenen Tassen Fairtrade-Kaffee finden Sie auf der Homepage zur Aktion:  
 
Caritas international beim NRW-Tag in Bonn
 
 
Vom 1. bis 3. Oktober wird Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen Caritas, beim NRW-Tag 2011 in Bonn mit einem Aktionsstand in der St.-Remigius-Kirche vertreten sein. Zwei unserer Kolleginnen werden die Standbesucher(innen) zur Fotoaktion „Nachhaltigkeit/ Eine Welt“ einladen und darüber live auf der facebook-Seite von Caritas international berichten.
Wenn Sie in Bonn sind, schauen Sie doch einfach an unserem Stand vorbei oder verfolgen Sie die Aktion auf unserer Facebook-Seite! 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – sowohl am Aktionsstand als auch online!
 
 
Caritas-Buchtipp: Korruption begrenzen
 
 
Obwohl im Kampf gegen Korruption inzwischen einige positive Ansätze zu verzeichnen sind, ist sie vor allem für Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit nach wie vor ein schwieriges und tabuisiertes Thema. Die Publikation „Korruption begrenzen“ von Prof. Dr. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands, leistet einen wichtigen Beitrag, indem sie detailliert Hintergründe und Mechanismen korrupter Praktiken aufzeigt, den offenen Dialog fördert und den Austausch von Erfahrungen unter den Verantwortlichen anregt. Das Buch „Korruption begrenzen“ (208 Seiten, 20,00 €) ist in zweiter Auflage im Lambertus Verlag erschienen und kann über den Buchhandel oder direkt über den Verlag (Anschrift: Mitscherlichstr. 8, D-79108 Freiburg; e-mail: info@lambertus.de ) bestellt werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Buch und Autor

 


 

18. Juli 2011

Katastrophenhilfe in Äthiopien

 Dürregebiet in OstafrikaWasserrückhaltebecken im Bau. Foto: Caritas international / D. Bergler

Die Provinz Tigray im Norden Äthiopiens zählt zu den Gebieten, in denen die Menschen permanent unter Mangel- und Unterernährung leiden. Die hohe Bevölkerungsdichte in der Region hat zur Folge, dass das fruchtbare Ackerland nicht ausreicht, um alle zu ernähren. 
Der Regen ist in der Saison 2010/2011 in einigen Gebieten ausgeblieben. Die minimalen Ernteerträge waren schnell verzehrt. Vorräte konnten keine angelegt werden. Auch die diesjährige Regenzeit brachte keine Entspannung. In einigen Bezirken der Provinz Tigray müssen die Menschen Tag für Tag drei Stunden Fußmarsch zurück legen, um die nächste Wasserstelle zu erreichen.
Im Rahmen eines "Cash for Work"-Projektes der diözesanen Caritas werden bestehende Wasserstellen saniert und neue Wasserstellen u.a. durch Wasserrückhaltesysteme und den Bau von Brunnen erschlossen.
Caritas international hat der Caritas der Diözese Adigrat hierfür eine erste Hilfe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ziel der Nothilfe ist es, den Menschen den Zugang zum lebensnotwendigen Trinkwasser zu erleichtern und sie ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen.
Weitere 150.000 Euro erhielt die Caritas der Diözese Hararghe im Osten Äthiopiens für Dürreopfer in vier Bezirken. Dort stellt die Caritas mit Trinkwasser-Lastern die Notversorgung sicher. Da viele Menschen in der Not verschmutztes Wasser trinken, verteilen die Caritas-Mitarbeitenden zudem Wasserreinigungstabletten für mehr als 3.000 Familien.
 
 
 

Hilfen für Dürreopfer in Kenia

          
Nahrungsmittelhilfen für die Dürreopfer. Foto: Caritas Internationalis
Auch große Gebiete der nördlich von Nairobi gelegenen Erzdiözese Nyeri sind seit dem Jahr 2010 von einer Dürrekatastrophe betroffen. In vielen Gegenden kam es zu einem Totalausfall der Ernten.
Das Welternährungsprogramm und die Regierung von Kenia haben umfangreiche Hilfsmaßnahmen organisiert, um die Bevölkerung in besonders betroffenen Landstrichen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Grundlage für die Auswahl der Zielgebiete sind dabei statistische Informationen über die landwirtschaftliche Produktion auf Distriktebene. Durch diese Auswahl bleiben jedoch einige stark von der Dürre betroffenen Gebiete (vor allem im Grenzbereich zu den vom Welternährungsprogramm versorgten Gegenden) unberücksichtigt. 
Die Folge: Benachbarte Dörfer, welche unter vergleichbaren klimatischen Bedingungen leiden, werden entweder in die Hilfsmaßnahmen einbezogen - oder bleiben ohne jede Nahrungsmittelhilfe. Die Ungleichbehandlung führt regelmäßig zu sozialen Konflikten. 
Die Erzdiözese Nyeri versucht diese ungleiche Verteilung durch die Bereitstellung von Zusatznahrung für besonders bedürftige Personen (alte, kranke, behinderte Menschen sowie Haushalte mit einer großen Zahl von Kindern und ohne Einkommen) etwas auszugleichen. Caritas international hat 120.000 Euro für diese Nothilfen zur Verfügung gestellt.