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Wasserrückhaltebecken im Bau. Foto: Caritas international / D. Bergler
Die Provinz Tigray im Norden Äthiopiens zählt zu den Gebieten, in denen die Menschen permanent unter Mangel- und Unterernährung leiden. Die hohe Bevölkerungsdichte in der Region hat zur Folge, dass das fruchtbare Ackerland nicht ausreicht, um alle zu ernähren.
Nahrungsmittelhilfen für die Dürreopfer. Foto: Caritas Internationalis
Caritas International informiert:
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Inhalt
1. Pakistan - neue Fluten bedrohen fünf Millionen Menschen
2. Ostafrika - Nothilfe noch über Monate nötig
3. Japan - Die Caritas hilft beim Wiederaufbau von kleinen Geschäften
4. Taifun wütet auf den Philippinen
5. Ankündigung: Fachkräfte aus der Caritas-Behindertenhilfe in Bolivien zu Besuch
6. Caritas international beteiligt sich an "Kaffee.Pause.Fair"
7. Caritas international beim NRW-Tag in Bonn
8. Caritas-Buchtipp: Korruption begrenzen
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Pakistan - neue Fluten bedrohen fünf Millionen Menschen
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![]() Michel Roy (M.) beim Besuch eines Caritas-Camps in Südpakistan. Foto: Caritas Pakistan Rund ein Jahr nach der großen Flutkatastrophe in Pakistan stehen in der südlichen Region Sindh erneut Teile des Landes unter
Wasser. Daniel Apolinarski, der Pakistan-Experte von Caritas international, war vor Ort und berichtet von der aktuellen Situation
im Sindh und von den Fortschritten beim Wiederaufbau im Bundestaat Multan. Immer deutlicher wird für die Helfer vor Ort, dass
mehr Vorsorgemaßnahmen getroffen werden müssen, um die Auswirkungen solcher Katastrophen in Zukunft zu minimieren.
Zum Bericht über die aktuelle Lage in Pakistan |
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Ostafrika - Nothilfe noch über Monate nötig
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![]() Die Lage in Ostafrika bleibt angespannt. Nach Einschätzung unserer Afrika-Experten werden die von der Hungersnot bedrohten
Menschen noch mehrere Monate lang auf internationale Hilfe angewiesen sein. Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen
Caritas, und ihre Partnerorganisationen arbeiten daher nach wie vor auf Hochtouren, um die Betroffenen mit den notwendigsten
Gütern zu versorgen. Aufgrund des großen Umfangs der Hilfsaktionen ruft Caritas international weiterhin dringend zu Spenden
auf.
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Japan - Die Caritas hilft beim Wiederaufbau von kleinen Geschäften
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![]() Das Gebäude steht noch, doch "x" bedeutet Abriss - zu groß sind die Schäden an dem Haus. Foto: Reinhard Würkner, Caritas international An der Ostküste Japans hat der Tsunami vom März 2011 auch zahlreiche Ladengeschäfte zerstört. Gerade die Betreiber kleiner
Läden sind in Existenznöte geraten. Die Caritas Japan hilft nun den Kleinunternehmern, ihre Geschäfte wieder aufzubauen und
neue Arbeitsplätze zu schaffen. Reinhard Würkner von Caritas international und Laura Sheahen von der Caritas USA (CRS) kamen
vor kurzem von einer Reise zurück, in der sie sich ein Bild von den Fortschritten beim Wiederaufbau machten und sprachen mit
Betroffenen. Laura Sheahen hat in einer Reportage die Eindrücke zusammengefasst.
Lesen Sie hier weiter |
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Taifun wütet auf den Philippinen
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Die Philippinnen werden wieder von schweren Stürmen heimgesucht. Seit Juli haben schwere Tropenstürme und heftige Regenfälle
bislang 23 Todesopfer gefordert, Tausende von Häusern zum Teil schwer beschädigt und mehrere Gebiete überschwemmt. Die Caritas
der Philippinen hilft mit Unterstützung von Caritas international, dem Hilfswerk der Deutschen Caritas, schon seit Juli den
Betroffenen. 700 Familien (rund 3.700 Personen) erhalten von der Caritas Hygieneartikel und Haushaltsgegenstände. Die Hilfe
der Caritas konzentriert sich dabei besonders auf Familien mit besonders bedürftigen Angehörigen wie zum Beispiel schwangeren
Frauen, kranken und schwachen Personen Menschen mit Behinderungen.
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Ankündigung: Fachkräfte aus der Caritas-Behindertenhilfe in Bolivien zu Besuch
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Enrique Castanos und Ofelia Bustillos. Foto: Caritas Bolivien Zwei Fachkräfte aus der Behindertenhilfe der Caritas Bolivien, Ofelia Bustillos und Enrique Castaños, besuchen im Rahmen der
Aktion "Caritas für Caritas" deutsche Kolleg(inn)en. Vom 2. bis zum 12. November sind sie zu Gast bei Verbänden und Einrichtungen
in Freiburg, Altötting, Regensburg, Fürstenfeldbruck und Dachau. Außerdem steht ein Besuch beim Regens-Wagner-Werk in Hohenwart
auf dem Programm. Das Projekt der beiden Caritas-Kolleg(inn)en ist Schwerpunkt der diesjährigen Aktion "Eine Million Sterne".
Ofelia Bustillos und Enrique Castaños werden am 12.11. die Lichter-Aktion in Dachau eröffnen, die der Caritasverband mit einem
"Tag der offenen Tür" seiner Behindertenarbeit verbindet.
Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie unter: |
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Caritas international beteiligt sich an "Kaffee.Pause.Fair"
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![]() Diana Schwarz von Caritas international beim Ausschenken von Fairtrade-Kaffee. Foto: Caritas international, Stefan Teplan Am Tag des Kaffees, dem 30. September 2011, macht TransFair auf gerechten Handel mit Kaffee aufmerksam und ruft zum Weltrekordversuch
im Kaffeetrinken auf. Ziel der Veranstaltung "Kaffee.Pause.Fair" ist: Bundesweit sollen an diesem Tag mindestens 500.000 Tassen
fair gehandelter Kaffee getrunken werden.
Gemeinsam mit der Freiburger Initiative "Fairtrade Towns" hat Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen Caritas, eine "Kaffee.Pause.Fair" in der Kantine des Deutschen Caritasverbands e. V. veranstaltet. Jede Tasse Fairtrade-Kaffee zählt, wenn es darum geht, den Kaffeebauern im globalen Süden bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Den aktuellen Stand der getrunkenen Tassen Fairtrade-Kaffee finden Sie auf der Homepage zur Aktion:
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Caritas international beim NRW-Tag in Bonn
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Vom 1. bis 3. Oktober wird Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen Caritas, beim NRW-Tag 2011 in Bonn mit einem
Aktionsstand in der St.-Remigius-Kirche vertreten sein. Zwei unserer Kolleginnen werden die Standbesucher(innen) zur Fotoaktion
„Nachhaltigkeit/ Eine Welt“ einladen und darüber live auf der facebook-Seite von Caritas international berichten.
Wenn Sie in Bonn sind, schauen Sie doch einfach an unserem Stand vorbei oder verfolgen Sie die Aktion auf unserer Facebook-Seite!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – sowohl am Aktionsstand als auch online! |
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Caritas-Buchtipp: Korruption begrenzen
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![]() Obwohl im Kampf gegen Korruption inzwischen einige positive Ansätze zu verzeichnen sind, ist sie vor allem für Organisationen
der Entwicklungszusammenarbeit nach wie vor ein schwieriges und tabuisiertes Thema. Die Publikation „Korruption begrenzen“
von Prof. Dr. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands, leistet einen wichtigen Beitrag, indem sie detailliert
Hintergründe und Mechanismen korrupter Praktiken aufzeigt, den offenen Dialog fördert und den Austausch von Erfahrungen unter
den Verantwortlichen anregt. Das Buch „Korruption begrenzen“ (208 Seiten, 20,00 €) ist in zweiter Auflage im Lambertus Verlag
erschienen und kann über den Buchhandel oder direkt über den Verlag (Anschrift: Mitscherlichstr. 8, D-79108 Freiburg; e-mail:
info@lambertus.de ) bestellt werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Buch und Autor |
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18. Juli 2011
Katastrophenhilfe in Äthiopien
Wasserrückhaltebecken im Bau. Foto: Caritas international / D. Bergler
Die Provinz Tigray im Norden Äthiopiens zählt zu den Gebieten, in denen die Menschen permanent unter Mangel- und Unterernährung leiden. Die hohe Bevölkerungsdichte in der Region hat zur Folge, dass das fruchtbare Ackerland nicht ausreicht, um alle zu ernähren.
Der Regen ist in der Saison 2010/2011 in einigen Gebieten ausgeblieben. Die minimalen Ernteerträge waren schnell verzehrt.
Vorräte konnten keine angelegt werden. Auch die diesjährige Regenzeit brachte keine Entspannung. In einigen Bezirken der Provinz
Tigray müssen die Menschen Tag für Tag drei Stunden Fußmarsch zurück legen, um die nächste Wasserstelle zu erreichen.
Im Rahmen eines "Cash for Work"-Projektes der diözesanen Caritas werden bestehende Wasserstellen saniert und neue Wasserstellen
u.a. durch Wasserrückhaltesysteme und den Bau von Brunnen erschlossen.
Caritas international hat der Caritas der Diözese Adigrat hierfür eine erste Hilfe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Ziel der Nothilfe ist es, den Menschen den Zugang zum lebensnotwendigen Trinkwasser zu erleichtern und sie ausreichend mit
Nahrungsmitteln zu versorgen.
Weitere 150.000 Euro erhielt die Caritas der Diözese Hararghe im Osten Äthiopiens für Dürreopfer in vier Bezirken. Dort stellt
die Caritas mit Trinkwasser-Lastern die Notversorgung sicher. Da viele Menschen in der Not verschmutztes Wasser trinken, verteilen
die Caritas-Mitarbeitenden zudem Wasserreinigungstabletten für mehr als 3.000 Familien.
Hilfen für Dürreopfer in Kenia
Nahrungsmittelhilfen für die Dürreopfer. Foto: Caritas Internationalis
Auch große Gebiete der nördlich von Nairobi gelegenen Erzdiözese Nyeri sind seit dem Jahr 2010 von einer Dürrekatastrophe
betroffen. In vielen Gegenden kam es zu einem Totalausfall der Ernten.
Das Welternährungsprogramm und die Regierung von Kenia haben umfangreiche Hilfsmaßnahmen organisiert, um die Bevölkerung in
besonders betroffenen Landstrichen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Grundlage für die Auswahl der Zielgebiete sind dabei
statistische Informationen über die landwirtschaftliche Produktion auf Distriktebene. Durch diese Auswahl bleiben jedoch einige
stark von der Dürre betroffenen Gebiete (vor allem im Grenzbereich zu den vom Welternährungsprogramm versorgten Gegenden)
unberücksichtigt.
Die Folge: Benachbarte Dörfer, welche unter vergleichbaren klimatischen Bedingungen leiden, werden entweder in die Hilfsmaßnahmen
einbezogen - oder bleiben ohne jede Nahrungsmittelhilfe. Die Ungleichbehandlung führt regelmäßig zu sozialen Konflikten.
Die Erzdiözese Nyeri versucht diese ungleiche Verteilung durch die Bereitstellung von Zusatznahrung für besonders bedürftige
Personen (alte, kranke, behinderte Menschen sowie Haushalte mit einer großen Zahl von Kindern und ohne Einkommen) etwas auszugleichen.
Caritas international hat 120.000 Euro für diese Nothilfen zur Verfügung gestellt.











